Landauer Redesign - Die Highlights 4
Dienstag, 25.11.2008
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Internet
Gerne stimmt man (ich fasse mich an der eigenen Nase) das Lied von der trägen Verwaltungen an. Das ist einfach und oft ein Minimalkonsens im Smalltalk: Da müsste mal was getan werden...
Oft hat die Verwaltung schon was getan, nur weiß es niemand. Um diesem Problem entgegenzuwirken, gibt es auf der neuen Homepage der stadt Landau viele Seiten, welche die Stadtverwaltung selbst bearbeiten kann: Zum Beispiel den
aktuellen Haushaltsplan: Wo geht das Geld hin - wo kommt’s her? Sollte eigentlich jeden interessieren. Oder für Bauherren: Wann ist die nächste Bauausschuss-Sitzung, damit ich meinen Bauplan rechtzeitig einreichen kann? Findet sich beim
Sitzungskalender.
Das Bauamt veröffentlicht unter den
Stadtnachrichten Straßensperrungen und Behinderungen. Dadurch ist klar, wann die Fahrt wieder frei ist.
Ein Blick in die
amtlichen Bekanntmachungen zeigt, ab wann Bürgersteige jetzt im Winter geräumt und gestreut sein müssen. Und da die Landauer bekanntlich gerne feiern, informiert die Stadtverwaltung über alle wichtigen Feste online, aktuell über den
Christkindlmarkt vom 04. bis 07. Dezember 2008. Das sind Infos, die mich wirklich interessieren ;-)
Landauer Redesign - Die Highlights 3
Dienstag, 25.11.2008
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Internet
Das Redesign der Landauer Homepage war wegen der stark gestiegenen Seitenzahl fällig geworden: Die Fülle des Inhalts verlangte nach einer neuen Struktur und Navigation.
Eben weil die Landauer Homepage so umfangreich ist und es immer Grenzfälle gibt (Gastronomie unter Wirtschaft oder unter Freizeit?) war die Qualität der Seiten-Suchfunktion so wichtig. IBPmedien legte Wert auf die prominente Platzierung der Suchfunktion: Auf jeder Seite mit linker Navigation findet sich die Suchfunktion als unterster Punkt. Die Bedienung erfolgt entweder über das Lupen-Symbol oder über die Enter-Taste.
Dabei werden nicht nur die statischen Seiten indiziert, sondern auch die von der Stadtverwaltung mit dem Arkeo CMS selbst produzierten, beispielsweise die Stadtnachrichten. Der Algorithmus durchsucht die zum Download bereitgestellten Word- und PDF-Files und findet darin enthaltene Begriffe.
Die Anzeige der Ergebnisse erfolgt so benutzerfreundlich wie möglich: Die Website zeigt die gefundenen Seiten nach Relevanz an, der User sieht, wann das Dokument zuletzt geändert wurde und kann die ersten drei bis vier Zeilen des Texts lesen, um auch wirklich das gewünschte Thema zu finden. Selbst Abfragen mit * sind möglich, z. B.: *ausschuss, um den Überblick über alle Ausschüsse der Stadt zu erhalten.
Um die Suchfunktion richtig schätzen zu lernen, genügt ein Blick auf die Sitemap der statischen Seiten: Alleine diese umfasst über 140 Seiten.
Landauer Redesign - Die Highlights 2
Dienstag, 25.11.2008
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Internet
An anderer Stelle in diesem Blog haben wir die
Vermietungsbörse der Stadt Landau vorgestellt. Doch das Problem heißt nicht nur: "innerstädtische Leerstände gegenüber Filialen großer Unternehmen auf der grünen Wiese". Vielmehr geht es für die Städte und Gemeinden generell darum, attraktive Betriebe anzusiedeln. Diese brauchen neben qualifizierten Mitarbeitern und einer aufgeschlossenen Stadtverwaltung auch einen Absatzmarkt, sprich Kunden. Doch was tun, wenn der Werbeetat keine großen Sprünge erlaubt oder das Produkt so erklärungsbedürftig ist, dass eine normale Anzeige zu wenig ist?
Die Stadt Landau hat sich entschlossen, einen
Branchenindex auf der neuen Website zu installieren: Hiesige Internehmen können sich selbst vorstellen, erkären, was sie anbieten und ihre Kontaktdaten veröffentlichen. Gratis und völlig unkompliziert. Die Firmen legen ein eigenes Benutzerkonto an und tragen ihre Daten selbst ein: Nach der Prüfung durch die Stadtverwaltung (welche für die Inhalte verantwortlich zeichnet) wird der Beitrag freigeschaltet und erscheint auf der Homepage. Die Betriebe können Änderungen wie zum Beispiel die Mitarbeiterzahl selber durchführen. Der Landauer Index steht noch am Anfang, wie so etwas nach einigen Monaten aussieht, ist in Arnstorf zu sehen.
Deren Branchenindex verrät: Der Markt hat sieben Schreinereien, zwei Schuhgeschäfte, vier Versicherungs-Büros und fünf Autowerkstätten im Branchenindex. Oder die
Gemeinde Schönau, die den Branchenindex in eine bestehende Homepage integriert hat. Auch dort ist die Resonanz sehr gut. Über 150 Einträge zeigen: In Schönau rüht sich was.
Die Branchenindizes beweisen, dass gute Dinge oft nahe liegen, man muss nur davon wissen.
Landauer Redesign - Die Highlights 1
Montag, 24.11.2008
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Internet
Das Redesign der Stadt Landau hat uns bereits kürzlich an dieser Stelle beschäftigt. Damals versprachen wir, Ihnen die besten Features vorzustellen. Also: Den Anfang machen
die Wohnbaugebiete.
Sie sagen: Wohnbaugebiete in so kleinen Ortschaften sehen alle gleich aus? Wiese mit Erdhügeln und einem Kran im Hintergrund? Nun, dann klicken Sie mal
hier,
hier oder
hier:
Ein Google-Mashup des original Bebauungsplans mit dem Satellitenbild. Passgenau. Zum Rein- und Rauszoomen. Interessenten sehen auf den ersten Blick wie groß die Parzellen sind, ob eine bestehende Bebauung in der Nähe ist, wie weit Schulen, Fernverkehrsstraßen oder der Supermarkt entfernt sind. Wieviel der Quadratmeter voll erschlossen kostet. Und wer in der Verwaltung dafür zuständig ist. Sogar die Bepflanzungsempfehlungen sind teilweise einsehbar. Mit diesem Service hat die Stadt Landau einen ganz großen Schritt in Richtung Bürgernähe getan. Doch bei aller Hilfe mit den Baugrundstücken - einen guten Bauunternehmer - den müssen Sie selber finden ;-)
Wirtschafts-Förderung Teil zwei
Freitag, 31.10.2008
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Internet
Gestern gab’s an dieser Stelle Lob für die Arnstorfer, aber heute singen wir ein patriotisches Lied auf die Landauer. Die Landauer kämpfen wie viele Orte mit vielen Leerständen in der Innenstadt: Alte Geschäfte schließen, neue halten nicht lange durch.
Auf der Landauer Homepage gibt es deshalb jetzt eine zentrale Stelle, wo Vermieter gratis ihre Angebote eintragen können: Die Online-Vermietungs-Börse, die wir an dieser Stelle bekannter machen wollen.
Das Angebot ist gegliedert nach Büroraum, Ladenfläche, Praxen, Industrie- und Lagerflächen. Und wenn Sie in Landau an der Isar etwas von oben genanntem zu vermieten haben, wenden Sie sich doch an Richard Rebl von der Stadtverwaltung, der veröffentlicht ihr Angebot gerne.
Mehr über die brandneue Landauer Homepage in Kürze an dieser Stelle.
Wirtschafts-Förderung in der Praxis
Donnerstag, 30.10.2008
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Internet
Der Markt Arnstorf ist eine treibende Kraft in der Region. In Bayern sagt man zu so etwas: "Bei denen geht was." Es sind natürlich immer die Menschen, die etwas bewegen und genau hapert`s momentan bei den Arnstorfern: Die international tätigen, innovativen und gesunden Betriebe vor Ort suchen Fachkräfte. Da der Arbeitsmarkt in der Region erschöpft ist, suchen sie diese überregional. Aber erzählen Sie mal einem Münchner, dass nicht alle Niederbayern so sind wie ihr Ruf ...
Der Markt Arnstorf selbst versucht, die Unternehmen in der Gemeinde bestmöglich zu unterstützten. Und hat deshalb eine
Online-Stellenbörse auf seiner Website veröffentlicht. Dort können die Arnstorfer Unternehmen gratis Stellengesuche online stellen. Also: Wenn Sie einen neuen Job in netter Umgebung suchen: Schauen Sie doch einfach mal nach. Kostet nix.
Weniger ist manchmal mehr
Donnerstag, 09.10.2008
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Internet
Die Pharma-Branche hat sich eine Studie geleistet, die auch für alle anderen Branchen sehr aufschlussreich ist:
Kunden wurden nach dem Besuch der Unternehmens-Websites befragt, an welche Produkte sie sich am besten erinnern. Das Ergebnis: Beschränkte sich der Internet-Auftritt auf eine Marke, konnten sich die Kunden besonders gut erinnern. Bei zuviel Informationen auf einmal litt die Aufmerksamkeit.
Wie das Marktforschungsunternehmen ComScore, das die Studie durchführte, weiter meldet, waren animierte Werbebanner, die auf die Marken-Websites hinführen sollten, erfolgreicher als einfache Adwords.
15 Millionen Deutsche stillen Fernweh online
Mittwoch, 19.03.2008
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Internet
Wenn Sie Ihre Ferienreise über das Internet buchen sind Sie in guter Gesellschaft: Laut einer neuen Studie tun das mittlerweile 15 Millionen Deutsche - hochgerechnet. Ob diese Zahl nun konservativ gerechnet sind oder nicht - eines ist unbestritten: Der Anteil der Online-Bucher steigt noch immer. Waren es 2003 noch ca. 6 Prozent der Deutschen, die ihre Ferien im Internet gebucht haben, sind es im Januar 2008 etwa 38 Prozent der Bundesbürger.
Vor allem gefragt sind lt. der Erhebung Hotel-Buchungen (4,5 Millionen), gefolgt von Flügen (3 Millionen) und Pauschalreisen (2,6 Millionen). Bei den Komplett-Urlaubspaketen liegen "Klassiker" vorne, wie z. B.: Spanien, Ägypten, die Türkei, Tunesien und Deutschland. Die beliebtesten Städtereisen gehen nach Rom, New York, Berlin, London und Wien.
Die oben zitierte Studie wurde vom Verband Internet Reisevertrieb (VIR) und vom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) durchgeführt. Und noch etwas haben die Verbände herausgefunden: Wer schon nicht über das Internet bucht, stellt online einen Preisvergleich an (71 Prozent der Befragten über 14 Jahre mit Internetzugang). Überlebens-Chancen für das klassische Reisebüro sehen die Online-Lobbyisten in spezialisierten Individual-Reisen mit hohem Beratungsbedarf wie Safari-, Tauchsport-, Kultur oder Golfreisen.
Erfolgreiches Redesign der Stadtwerke Landau
Montag, 10.03.2008
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Internet
Eine gute Homepage spiegelt immer den Geist des jeweiligen Unternehmens wieder. Die Landauer Stadtwerke verdienen demnach eine sehr kundenorientierte, freundliche Website. Und pünktlich zum Umzug der Verwaltung in das neue Gebäude am Maria-Ward-Platz ist auch die neue Homepage online gegangen.
Am besten machen Sie sich gleich selbst ein Bild: Unter www.stadtwerke.landau-isar.de finden Sie aktuelle Nachrichten zu Strom, Wasser, Abwasser, Erdgas, Parkgarage und Stadtbus sowie weitere Höhepunkte: Mit den Tarifrechnern der jeweiligen Sparten sehen Sie, wieviel Sie bei einem Wechsel zu den Stadtwerken sparen.
Info-Boxen am rechten Seiten-Rand versorgen Sie mit dem Wichtigsten auf einen Blick. Und weil die Stadtwerke Landau a. d. Isar ein offenes Ohr für Ihre Kunden haben, sind die wichtigsten Ansprechpartner mit sämtlichen Kontaktmöglichkeiten aufgelistet. Nicht zuletzt können Zählerstände sicher und einfach online übermittelt werden. Die Digitalexperten von IBPmedien konnten dabei sämtliche Anregungen der Stadtwerke umsetzen - ein "geht nicht" gabs nicht.
Wahl: Besucherrekord für Stadt-Homepage
Mittwoch, 05.03.2008
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Internet
Die Website der Stadt Landau/Isar hat am Wahlabend (2. März 2008) einen Besucherrekord erlebt. Unter www.landau-isar.de konnten die Wählerinnen und Wähler am Sonntagabend gleichzeitig mit den Besuchern im Rathaussaal erleben, welche Stimmbezirke mit welchem Ergebnis ausgezählt wurden. Und zahlreiche Landauer machten von diesem Service der Wahlkommission und der betreuenden Digitalexperten Gebrauch.
Alleine am Sonntag verzeichnete die Website der Stadt Landau 5357 Besucher. Umgerechnet auf die Wahlberechtigten heißt das: Es haben sich 53,65 % der Stimmberechtigten im Internet über den Wahlausgang informiert.
Insgesamt verzeichnete die Website am Sonntag 70.139 Seitenabrufe (Page Impressions) und der Webserver 625.569 Anfragen – allein am Wahlabend. Das ist ein neuer Rekord für die Landauer Homepage. Im Gegensatz zu den Webservern anderer Gemeinden war die Landauer Homepage trotz des Besucheransturms stets optimal erreichbar –die Infrastruktur hat die Feuertaufe bestanden.
Für alle, die sich die Ergebnisse aufgegliedert in Wahlbezirke noch einmal in Ruhe ansehen möchten: Auf www.landau-isar.de liegen die Ergebnisse auch in den nächsten Tagen zur Einsicht bereit.
Deutsche geben 2006 15,3 Mrd. Euro online aus
Montag, 12.03.2007
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Internet
Wie die Gesellschaft für Konsomforschung (GfK) heute mitgeteilt hat, gaben
deutsche Verbraucher im Internet im vergangenen Jahr 15,3 Milliarden Euro
aus. Das sind 2,3 Milliarden Euro oder 18 Prozent mehr als 2005.
Der Anstieg hat verschiedene Gründe: Nicht nur die Anzahl der Verkäufe an
Private über das Internet seigt, sondern die Deutschen kaufen auch immer
teurere Waren online.
Waren es früher Bücher, CDs, DVDs und Spiele, die online bestellt wurden,
kaufen die Deutschen immer mehr auch Elektrogeräte, Bekleidung und Haus-
haltswaren. In manchen Branchen liegt der Anteil der Internet-Verkäufe bei
fast einem Drittel:
|
Jahr |
Non-Food (Textilien, Elektro, Hardware) |
Reisen/Veranstaltungen |
|
2006 |
7 |
30 |
|
2005 |
6 |
25 |
|
2004 |
5 |
21 |
Entwicklung der online-basierten Umsatzanteile in Prozent.
Quelle: GfK WebScope 2006
Prinzipiell, so die GfK, sei ein Trend zu bekannten Anbietern wie
Amazon oder Ebay zu verzeichnen. Im Reisesegment kommen
Branchengrößen wie Die Bahn, Ebay, Expedia, hrs und Opodo auf
einen gemeinsamen Marktanteil von 21 Prozent im Jahr 2006.
Das bedeutet, 79 Prozent des Reise-Marktes werden von
kleineren Anbietern und Spezial-Dienstleistern bedient.
Angebliche BKA-Mails sind Fälschungen
Donnerstag, 01.02.2007
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Internet
Seit heute kursieren wieder einmal E-Mails, deren Absender gefälscht wurde. Dieses Mal
sind die vermeintlich offiziellen Mails vom BKA, in Wirklichkeit jedoch von Betrügern, die
schädliche Software auf Ihrem Rechner installieren wollen.
Die Mails sehen alle ähnlich aus: Der - gefälschte - Absender lautet: BKA -
Bundeskriminalamt und die Betreffzeile droht immer, dass gegen Sie, den Empfänger
der E-Mail ein Strafverfahren mit der Nummer - hier steht eine beliebige 6-stellige Ziffer -
eingeleitet wurde.
WICHTIG: Auf keinen Fall den Anhang öffnet.
Auch das BKA warnt auf seiner Website.
Flugzeuge beobachten für Stubenhocker
Mittwoch, 24.01.2007
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Internet
Wer - wie das Team IBPmedien - im weiteren Einzugsbereich eines Flughafens wohnt,
kennt am nächtlichen Sternenhimmel die blinkenden Positionslampen von Flugzeugen
in der Warteschleife des Münchner Airports. Und so lange die Maschinen so hoch
fliegen, wie sie es in knapp 100 Kilometer Entfernung vom Flughafen tun, hat es etwas
faszinierendes, den Flugzeugen zuzusehen, wie sie ihre Bahnen ziehen.

Screenshot der Anwendung Stanly_Track der Deutschen Flugsicherung.
Um diese Faszination wissen auch die Verantwortlichen der Deutschen Flugsicherung,
denn auf deren Homepage lassen sich die Starts und Landungen jetzt von zu Hause aus
mitverfolgen. Allerdings ist die Java-Anwendung nur für Internet-Nutzer mit einer etwas
größeren Leitung gedacht, denn das erstmalige Laden dauert...

Screenshot der Anwendung Stanly_Track der Deutschen Flugsicherung.
Ansonsten ein netter Zeitvertreib für Flugbegeisterte, da sich Flugbewegungen rund um
den Airport in beinahe Echtzeit mitverfolgen lassen - dank verschiedener Farben ist
auch die Höhe der Maschinen sichtbar.
Kampf gegen Spam wird härter
Donnerstag, 14.12.2006
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Internet
Im Eintrag vom 23. November 2006 habe ich Ihnen kurz beschrieben, wie IBPmedien
versucht, seine Kunden besser vor Spam zu schützen. Aber nicht nur bei uns bleibt
mehr unerwünschte Post im Filter hängen, auch andere haben unter dem Problem
zu leiden. Ein Artikel beim Online-Magazin Telepolis beschreibt, wie Spam-Versender
versuchen, die Software-Filter zu umgehen.
Die goldenen Regeln für den Umgang mit Spam bleiben dagegen gleich:
- Nie antworten
- Besondere Vorsicht bei Dateianhängen und:
- Nicht in den Body-Text einer verdächtige E-Mail klicken.
Absatz über das Internet steigt
Dienstag, 05.12.2006
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Internet
Das Umsatzvolumen des deutschen E-Commerce-Markts steigt ständig. Wurden
2004 noch 11,2 Milliarden Euro umgesetzt, so waren es 2005 schon 13 Milliarden
Euro und 2006 sollen es laut einer Hochrechnung 15 Milliarden Euro sein. Das
meldet die Computer Reseller News in ihrer aktuellsten Ausgabe unter Berufung
auf das GfK Web Scope 2006.
Während Bekleidung und Medien wie Bücher, Filme und Musik jeweils 10 Prozent
dieses Volumens ausmachen, tragen elektronische Geräte mit 22 Prozent zum
Umsatz bei. Der beliebteste Einzelposten des Online-Umsatzes sind mit 31,4 Prozent
Reisen. Die restlichen Prozent werden durch nicht näher definierte "Sonstige"
aufgefüllt.
Der Anteil der Neu- und Gebrauchtwaren verschiebt sich dabei zugunsten der
Neuware: Wurden 2004 noch 23 Prozent gebrauchte Waren verkauft, waren
es 2005 noch 19 Prozent.
Die Altersstruktur der Online-Käufer ist noch immer jugendlastig, aber bei weitem
nicht mehr so stark wie früher: 11 Prozent der Web-Shopper sind unter 24 Jahre
alt, 24 Prozent zwischen 25 und 34 Jahre, 29 Prozent zwichen 35 und 44 Jahre,
20 Prozent zwischen 45 und 54 Jahre, 10 Prozent zwischen 55 und 64 und
6 Prozent sind älter als 65 Jahre.
IBPmedien bringt Seniorenheim online
Donnerstag, 21.09.2006
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Internet
Das Presse-Echo der lokalen Ausgaben von Landauer Neue Presse und
Landauer Zeitung (jeweils vom 20. September 2006) auf die neue
Homepage des Seniorenheims.


Deutsche Hoster preiswerter als EU-Nachbarn
Mittwoch, 06.09.2006
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Internet
In einem aktuellen Interview erklärte der Sprecher der deutschen Domain-
verwaltungsstelle Denic, Klaus Herzig, der Providermarkt in Deutschland und
Österreich sei im Vergleich zu anderen europäischen Staaten wie Frankreich
oder Spanien sehr gut entwickelt. Die deutschen Hoster von Web-Sites
würde sich besonders durch maßgeschneiderte Pakete auszeichnen.
Zudem, so Herzig, sei das Preisniveau vergleichsweise niedrig.
Mit über zehn Millionen registrierten Domains ist .de die häufigste Länderdomain
im Internet. Nur die .com-Domains mit 51 Millionen registirten Adressen sind
im WWW häufiger anzutreffen. Auf Platz drei der "Hitliste" folgen .net-Domains
mit 7,5 Millionen und .uk mit fünf Millionen registrierten Adressen. "Unsere
Zuwächse bei vergebenen .de-Domains sind mit rund einer Million pro Jahr
seit mehreren Jahren konstant", sagte der Denic-Sprecher. Die Schwelle von
einer Million registrierten .de-Domain wurde übrigens am 5. Oktober 1999
überschritten, zwei Jahre später waren es 5 Millionen .de-Domains.
60 Prozent der Deutschen online
Dienstag, 05.09.2006
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Internet
Da die Einführung der GEZ-Gebühr für Internet-fähige PCs immer näher rückt, haben
ARD und ZDF jetzt eine gemeinsame Studie über das Online-Verhalten der Deutschen
veröffentlicht. Bereinigt um die Argumente Pro GEZ-Gebühr besagt die Studie, dass
im Jahr 2006 fast 60 Prozent oder 38,6 Millionen Erwachsene Deutsche online sind.
Für 1997 geben die Öffentlich-Rechtlichen diese Zahl noch mit 6,5 Prozent an. Als
Basis für die Erhebung diente eine bundesweite Repräsentativstudie mit 1.820
erwachsenen Befragten.
Mit 59,9 Prozent sind das zwei Prozent (oder 1,1 Millionen Personen) mehr Nutzer als
im vergangenen Jahr (2005: 57,9 %). Eine besonders hohe Zuwachsraten, so die Studie,
verzeichnen dabei die über 50-Jährigen. Während 2006 60 Prozent der 50-59-Jährigen
im Web surfen (2005: 56,5 %), sind bei den über 60-jährigen erst 20,3 Prozent online.
Laut der Studie verbringt jeder Erwachsene täglich 48 Minuten im Internet. 2005
rechnete die Statistik mit 46 Minuten pro Tag. Damit hat sich das Web hinter dem
Fernsehen (235 Minuten) und Radio (186 Minuten) auf Rang 3 der tagesaktuellen
Medien durchgesetzt.
IHK macht gegen PC-GEZ mobil
Donnerstag, 20.07.2006
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Internet
Ab 01. Januar 2007 werden alle Unternehmen, die über PCs mit Internet-Anschluss
verfügen, für diese Geräte GEZ zahlen müssen. Erst langsam dringt diese Gesetzes-
änderung und deren Auswirkung ins öffentliche Bewusstsein.
Die Industrie- und Handelskammern Deutschlands (IHKs) haben nun angeregt,
die Einführung der Regelung zu verschieben und die Zeit für eine Neuregelung
der Bestimmung zu nutzen.
Die IHKs haben aber ihre Hausaufgaben gemacht und führen nicht nur abstrakte
Argumente an. Sie haben eine Umfrage unter 18.500 Unternehmen in Deutschland
durchgeführt. Das Ergebnis: In den allermeisten Betriebe gibt es weder Radio-
noch TV-Geräte. PCs dafür schon. Und weil beispielsweise Umsatzsteuer-
voranmeldungen nur noch elektronisch abgegeben werden können, ist der
Internet-Anschluss obligatorisch.
Uni erforscht Motive der e-bay-Verkäufer
Montag, 26.06.2006
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Internet
Die Uni Bonn hat eine Studie zu den Motiven der e-bay-Verkäufer erstellt.
Dabei unterscheiden die Akademiker vier verschiedene Handlungsgründe der
Privatleute: 1. Die Vernunftorientierten, die gelegentlich Überflüssiges wie
Elektroartikel oder Bücher verkaufen. 2. Die "Spaßorientierten", welche die
Spannung und das Erlebnis schätzen (4 Prozent der 172 Befragten). 3. Die
"Erwerbsorientierten" (5 Prozent), die gezielt Sammlerstücke und Raritäten
suchen, um sie unter anderem auch auf Flohmärkten wieder zu verkaufen.
Und 4. Die "Erwerbsorientierten", die zwar ebenfalls in der Minderheit sind,
jedoch den größten Umsatz erwirtschaften. Der Autor der Studie, Professor
Dr. Michael-Burkhard Piorkowsky, vermutet, dass der Übergang zwischen dem
gelegentlichen Verkauf und einer kleinbetrieblichen Selbständigkeit fließend ist:
In den USA gebe es schon ein neues Wort für die oft weiblichen Kleinstunter-
nehmer, so Piorkowsky: "Den Mompreneur - ein Kunstwort aus Mother und
Entrepreneur (Unternehmer)."
Googeln für Paranoide
Montag, 03.04.2006
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Internet
Spiegel online veröffentlicht ein Interview mit der Google Vize-Präsidentin Marissa
Mayer, das ursprünglich in der Zeitschrift "Galore" erschienen ist. Nach allgemeinem
Blabla wird es erst am Ende etwas interessanter. Zunächst sagt Mayer, es sei jedem
Einzelnen überlassen, ob die Google-Angebote es ihm Wert sind, ein Stück seiner
Privatsphäre aufzugeben. Am Ende des Interviews sagt sie aber: "Eine Suchmaschine
kann immer nur so gut sein, wie sie den Nutzer versteht, mit dem sie es zu tun hat.
Daran führt kein Weg vorbei." Denn in der Antwort zuvor hatte Mayer angekündigt:
"...Google (wird) in der Zukunft noch mehr über Sie wissen: wo Sie sich gerade
befinden, was Sie mögen." Mir persönlich gefällt der Gedanke daran nicht und ich
halte es mit Andy Grove, einem der drei Mitbegründer von Intel, der gesagt hat:
"Nur die Paranoiden überleben."
Beziehungskiller Firefox
Dienstag, 28.03.2006
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Internet
Wer ein bestimmtes Problem mit dem Webbrowser Firefox hat, kann dies der
Entwicklergemeinde mitteilen und dann hoffen, dass sich jemand des so genannten
Bugs annimmt. Gestern hat dort eine junge Frau ein Problem mit der Software
gemeldet und mit ihrem Sachverhalt gezeigt, wie tückisch Technik manchmal
sein kann:
Er und sie sind seit fünf Jahren zusammen, verlobt, leben zusammen und teilen
sich einen Computer. Allerdings surft er trotzdem auf Dating-Seiten und sieht
sich anderweitig um. Schlauerweise sagt er seinem Browser: "Speichere mein
Passwort nie.", so dass eigentlich nur er Zugang zu seiner Korrespondenz auf
den Dating-Seiten hat. Allerdings funktioniert diese Funktion bei Firefox nicht
und so erhält seine Verlobte Zugang zu seinen Dating-Accounts. Nachzulesen
(auf englisch) ist das ganze hier.
Sophos meldet Erpresser-Trojaner
Dienstag, 21.03.2006
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Internet
Bisher waren Viren und Trojaner schädlich und lästig. Jetzt könnten sie auch teuer
werden. Der Hersteller von Antivirensoftware Sophos berichtet von einem Trojaner,
der versucht, seine Opfer zu erpressen.
Zippo-A, so heißt das Tool, sucht auf Windows-Festplatten nach Word- und Exel-
Dateien und verpackt sie in eine verschlüsselte Zip-Datei. Danach erscheint eine
Notepad-Meldung, die den Besitzer dazu auffordert, 300 Dollar auf elektronischem
Weg zu bezahlen. Anschließend soll er das sehr lange und dadurch schwer zu
knackende Passwort erhalten, mit dem er seine Daten "befreien" kann.
Sophos hat das Passwort allerdings herausgefunden und bekannt gegeben. Es lautet:
C:\Program Files\Microsoft Visual Studio\VC98 . In diesem Systemordner liegen auch
die "gekiddnapten" Dateien.
Die Zukunft von Gestern
Mittwoch, 22.02.2006
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Internet
Das
Homecomputer-Museum exisitert ausschließlich im Internet,
aber das schon seit zehn Jahren. Der Betreiber zeigt dort Fotos
von alten Rechnern, die vor kurzem noch brandaktuell waren und
jetzt wie Boten einer vergangenen Epoche anmuten.
Bemerkenswert: Die ost-europäischen Modelle und die japanischen
Raritäten.
Easteregg in Webseiten
Donnerstag, 09.02.2006
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Internet
Eastereggs sind kleine verborgene und zumeist lustige Zusatzfunktionen in ansonsten
staubtrockenen Programmen. Vor kurzem hat eine versteckte Funktion bei .php-Seiten
für Aufsehen gesorgt. Und damit Sie es auch austesten können: Ja, PHP-Seiten
enthalten Hundebilder. Hängt man an die normale Webseite xyz.de noch folgende
Erweiterungen, erscheinen unter anderem eine Liste von Mitwirkenden an dem
Dateiformat sowie ja: Hundebilder.
Hier die Anhänge:
?=PHPE9568F34-D428-11d2-A769-00AA001ACF42
?=PHPE9568F36-D428-11d2-A769-00AA001ACF42
?=PHPE9568F35-D428-11d2-A769-00AA001ACF42
?=PHPB8B5F2A0-3C92-11d3-A3A9-4C7B08C10000
Testen Sie diese doch einfach bei einer beliebigen PHP-Seite. Zum Beispiel bei der der Bundesbank:
http://www.bundesbank.de/hv/hv.php. Und jetzt kommt das Hundi:
Yahoo und AOL planen Gebühr für Direkt-E-Mail
Montag, 06.02.2006
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Internet
Wie MSNBC meldet, wollen AOL und Yahoo eine neue Dienstleistung einführen, mit der
User eine E-Mail unter Umgehung des Spam-Filters in das Postfach einer Person
senden können. Die Gebühr dafür soll zwischen einem Viertel und einem US-Cent
pro Nachricht liegen. Zusätzlich zur Direkt-Zustellung sollen die E-Mails noch eine
Kennzeichnung für die Legitimierung ihrer Absender erhalten.
AOL USA will den Dienst in den kommenden zwei Monaten starten, Yahoo USA in
den kommenden Monaten.
Aufreger basteln - leicht gemacht
Dienstag, 22.11.2005
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Internet
Ja, die zentrale Verwaltung eignet sich immer gut als Prügelknabe. Das dachte sich
wohl auch der Inhaber des Lehrstuhls Multimediakommunikation an der TU Darmstadt,
Ralf Steinmetz. Er kombinierte einfach ein sehr abstraktes Thema: "Im ganzen
Internet gibt es nur 13 DNS-Server, die quasi als globales Adressbuch des Internet
dienen" mit der ständig geschürten Terrorangst: "Was, wenn denen was passiert?"
sowie einem aktuellen Anlass "Der Internetgipfel in Tunis ..." und einem sexy Schlag-
wort "Laßt uns das doch basisdemokratisch Peer-to-Peer regeln..." und schon hat
man genug Stoff für eine Pressemitteilung. Dazu viel Technik-Sprech, ein wenig
Panikmache: "Im Prinzip kann die ICANN einzelne Länder vom Internet ausschließen"
und schon ist ein Aufreger da, zu dem jeder was sagen kann, auch wenn er keine
Ahnung hat.
Dass es für viele Fakten einen guten Grund gibt und auch viel Aufwand hinter allen
Vorgängen im Zusammenhang mit DNS-Einträgen steckt, verschweigt Herr Steinmetz
lieber, denn das ist langweilig. DNS-Server übersetzen die für Menschen verständ-
liche Domain, z. B. www.ibpmedien.de in eine für Maschinen verständliche Zahlen-
kolonne. Das heißt: Bei einem Tippfehler sind Websites schlicht nicht erreichbar.
Die Leute, die dieses System momentan pflegen, kriegen - zu Recht - gutes Geld
dafür, dass sie sich nicht vertippen, dass sie Änderungen rasch (meist innerhalb
weniger Stunden) durchführen und all den wichtigen Kleinkram erledigen, den man
als normaler User nie sieht. Wer diese verantwortungsvolle Aufgabe in Herrn Stein-
metz’ Szenario der Peer-to-Peer Netzwerke übernehmen soll, sagt er nicht. Ehrlich
gesagt: ich will nicht davon abhängen, dass ein wahnsinnig idealistischer Privat-
mensch einen guten Tag hat und seine DNS-Listen aktualisiert. Aber wahrscheinlich
verstehe ich Herrn Steinmetz nur ganz falsch...
Immer auf die "armen" Telkos...
Montag, 21.11.2005
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Internet
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Endlich redet jemand laut über schmutzige kleine Geheimnisse: Die Frau heißt Barbara van Schewick, ist Dr.-Ing. und hat gerade ihre Dissertation abgeschlossen. In der Arbeit geht es - sexy verpackt - darum, wie Telekommunikationsunternehmen, vulgo Telkos, versuchen, auf Kosten der Allgemeinheit ihre Pfründe zu sichern. Die These von Frau van Schewick: Netzwerkbetreiber sind Innovationsbremsen. Besonders prickelnd: Frau van Schewick nennt Namen und Pläne: So soll Vodafone darauf spekulieren, dass Internet-Telefonie-Signale im UMTS-Netz gesperrt werden. |
Und die Deutsche Telekom droht angeblich, nur dann neue Hochgeschwindigkeitsnetze mit einer Übertragunsrate von 50 MBit/s zu bauen, wenn der Konzern diese einige Jahre nicht mit der bösen Konkurrenz teilen muss. Eine weitere Stelle, wo van Schewick den Finger auf offene Wunden legt: Eigentlich muss es den Telkos egal sein, welche Signale durch ihre Leitungen fließen. Aber: Ist es nicht. In den USA wurde der Fall eines Internet-Telefonie-Anbieters öffentlich, dessen Software vom Netzbetreiber künstlich verlangsamt wurde. Und was in den USA bereits geschieht, ist hier prinzipiell auch möglich. Nur: Der Nachweis ist wie immer schwierig. Das ganze Eindreschen auf die Telkos hat natürlich auch einen Grund: Frau van Schewicks Theorie besagt, dass nur durch die offene Struktur der Leitungen bisher Innovationen im Internet möglich waren. Niemand konnte vorab sagen, dass Messaging populär werden würden oder E-Mail ein solcher Hit wird. Würde diese offene Netzwerk- struktur verschwinden, wäre das auch das Aus für Innovationen: Der Anreiz für Unter- nehmen eine Anwendung zu entwickeln, würde sinken, weil der Erfolg von Unwägbar- keiten abhängen würde. Frau van Schewick wurde gerade mit dem Wissenschaftspreis der Deutschen Stiftung für Recht und Informatik ausgezeichnet. Scheint, als hätte der eine oder andere Juror schon mal versucht, in seiner Kanzlei DSL 6000 einzuführen ;-) |