Bots - die Kundenberater der Zukunft?
Dienstag, 20.02.2007
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Software
Ein Traum vieler Unternehmen sind Kunden-Anfragen, die sich selbst beantworten.
Bisher gibt es für den Kunden zwei Möglichkeiten: Er geht auf die Website und
navigiert - falls vorhanden - zur gewünschten Seite. Oder er ruft bei einer Hotline
an, hangelt sich von Menü zu Menü und wird am schließlich zu einem Betreuer
verbunden.
In Zukunft könnte eine solche Anfrage weiterhin über die Website oder das
Telefon laufen. Nur wird der Kunde sich dann mit einem Chatbot, einem Stück
Software unterhalten. Der Vorteil für das Unternehmen: Der Chatbot greift
auf das komplette Wissen der Firmen-Datenbank zurück, findet das gewünschte
rasch, versteht ganze Sätze und kann in ganzen Sätzen antworten. Später
sollen die Software-Agents auch über eine Stimme verfügen, die aber wenig
mit der blechernen Telefonansage heutzutage zu tun hat.
Ziel ist es, den User im Unklaren zu lassen, ob er mit einem Menschen oder
einem Chatbot, also Software, spricht. Dieses Stück Science Fiction fasziniert
Menschen schon seit längerem. 1991 stiftete der US-Soziologe Hugh Gene
Loebner einen nach ihm benannten und mit 100.000 Dolar dotierten Preis für
denjenigen, der einen Chatbot programmiert, bei dem drei von zehn
menschlichen Testern täuscht. Aber bisher hat noch niemand gewonnen.
Gefälschte Rechnungs-E-Mails unterwegs
Donnerstag, 25.01.2007
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Software
Aus aktuellem Anlass folgender Hinweis: Momentan sind gefälschte E-Mail-Rechnungen
unterwegs, die im Anhang nicht - wie angekündigt - ein Rechnungsdokument enthalten,
sondern einen Trojaner auf dem Computer installieren. Bisher war der natürlich
gefälschte Absender zumeist die 1&1 Internet AG, jetzt gibt es aber auch welche
von der Sunrise Elektronik GmbH. Wie immer gilt: Sie sollten die E-Mail gar nicht erst
öffnen, wenn Sie kein Kunde des entsprechenden Unternehmens sind und sich immer
überzeugen, dass die angehängte Datei auch wirklich ein PDF ist und nicht - wie in
diesem Fall - eine Rechnung.pdf.exe.
Mehr zum Thema finden Sie unter anderem auf der Homepage von Symantec oder
bei jedem anderem Antiviren-Software-Hersteller.
IBPmedien bekämpft Spam mit besseren Filtern
Donnerstag, 23.11.2006
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Software
Spam unterliegt Mode-Erscheinungen: Da gibt es die "dear friend"-Masche,
die "günstige Palmen"-Nachrichten und all die anderen Varianten, unter denen
wir täglich leiden.
IBPmedien hat sich daher entschlossen, Anfang November eine Einstellung des
Kunden-Spamfilters zu verschärfen. Jetzt war es an der Zeit, Bilanz zu ziehen.
Soviel vorweg: das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Seit Mitte 2006 hat sich das Aufkommen der Spam-E-Mails, die die IBPmedien-
Server erreichen, noch einmal verdoppelt.
Insgesamt wurden in den vergangenen sieben Monaten 1.212.000 E-Mails als
Spam ausgefiltert und nicht an die Kunden weitergeleitet. Seit dem Verschärfen
der Software-Konfiguration filtert IBPmedien durchschnittlich 7.000 Spam
E-Mails am Tag aus. Tendenz: Steigend.
Spam-Versender sind sehr erfindungsreich, so dass der Aufwand für erfolgreiches
Filtern auch in Zukunft hoch sein wird. IBPmedien stellt sich aber gerne der
Herausforderung, unsere Kunden vor dem Zeitfresser Spam-Mail zu bewahren.
Windows 98 ist nicht totzukriegen
Montag, 25.09.2006
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Software

Am Samstag im Vorraum einer Münchner Bank: Neben dem Geldautomaten ein Konto-
Auszugsdrucker mit dem Beweis, dass Windows 98 noch nicht überall abgeschrieben ist.
Seit 30. Juni 2002 stellt Microsoft keinen Mainstream Support mehr zur Verfügung. Zum
11. Juli 2006 endete der erweitere Support. Das Foto entstand am 23. September 2006.
http://support.microsoft.com/lifecycle/?p1=6513
Software erkennt Schwächen von Autofahrern
Freitag, 08.09.2006
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Software
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Situation aus dem Fahrtraining der Software SILAB. (Foto: IZVW Würzburg) |
Auf der CeBIT asia, die vom 17. bis 20. September in Shanghai stattfindet, präsentieren
deutsche Wissenschaftler eine neue Software für Fahrsimulatoren (SILAB), die Stärken
und Schwächen eines Autofahrers während der Simulation erfasst und gleich in neue
Übungsszenarien umwandelt.
"Situationen, die dem Fahrer Probleme bereiten, werden geringfügig variiert und so
lange vorgegeben, bis er sie bewältigen kann", erklärt Armin Kaußer vom
Interdisziplinären Zentrum für Verkehrswissenschaften (IZVW) der Uni Würzburg.
Die Software eignet sich nach Angaben des IZVW sowohl für einfache Simulationen,
die auf einem normalen Tisch Platz finden, als auch für aufwändige Szenarien mit
Bewegungssytemen und 300-Grad-Projektionen.
Besonders passend sei SILAB nicht nur für die Ausbildung von Fahranfängern, sondern
auch für das Training von Senioren, die Angst-Situationen wie dicht fließenden
Innenstadt-Verkehr stressfrei üben können, bevor sie sich der echten Heraus-
forderung stellen.
Und wer sich schon immer gefragt hat, woher die Polizei weiß, wie sich Fahrer unter
Alkohol und Drogen verhalten, oder wie stark sie durch Mobiltelefone und Navigations-
geräte abgelenkt werden: Auch dabei leistet SILAB nach Auskunft der Würzburger
Akademiker gute Dienste. Nicht zuletzt soll die Software klären, wie stark der Lenker
eines Pkw von seinem Beifahrer abgelenkt wird. Ob männlicher oder weiblicher Sozius
war aber nicht vermerkt ;-)
Online-Festplatte rückt näher
Donnerstag, 24.08.2006
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Software
Der australischer Microsoft-Mitarbeiter John Hodgson hat dieser Tage eines der
hartnäckigsten Gerüchte der Branche bestätigt: Der Software-Konzern arbeitet
an einem "Live Drive" genannten Online-Speicherplatz. Mit dem neuen Betriebs-
system Windows Vista soll das Live Drive wie eine lokale Festplatte ansprechbar
sein. Der Unterschied: Daten auf dem "Live Drive" sind online abgelegt und somit
auch online - beispielsweise von unterwegs aus - verfügbar. Momentan seien
2 GByte Platz zur gratis Nutzung vorgesehen, so Hodgson. Eine kostenpflichtige
Erweiterung sei möglich.
Konkurrent Google arbeitet ebenfalls an einer Online-"Festplatte". Der Service
mit Namen GDrive hat noch keinen offiziellen Starttermin.
Professoren schlagen zurück
Freitag, 14.07.2006
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Software
Bisher stöhnten Professoren und Assistenten über das Internet: Es erleichtert den
Studenten die "kreative" Gestaltung von Hausarbeiten, indem man sich ganz oder
teilweise von fremden Arbeiten "inspirieren" ließ. Für die Korrektoren war der
Nachweis des Abschreibens mühsam. Bis jetzt.
Denn Martin Gutbrod, ein wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Betriebs-
systeme und Rechnerverbund der TU Braunschweig hat einen Algorithmus zur
Plagiatserkennung entwickelt. In den vergangenen zwei Jahren programmierte
Gutbrod Docoloc, eine Software, die nach Plagiaten im Internet fahndet.
Der Wissenschaftler hat mit dem Programm eine Doktorarbeit abgeliefert,
die vermarktet wird: Kunden sind Unis, Schulen und wissenschaftliche
Einrichtungen. Denn auch bei Konferenzen und den dort gehaltenen Vorträgen
ist nicht alles Gold, was glänzt.
Die Idee für die Software kam dem Entwickler, weil er selbst als Korrektor unter
der Schummelei der Studenten litt. Nach seinen Angaben weist die Software
bei rund einem Drittel der geprüften Studenten-Arbeiten Unterschleif nach.
Linux-Entwickler erstellen Online-Pranger
Mittwoch, 12.04.2006
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Software
Entgegen der landläufigen Meinung ist Linux nicht nur ein recht günstiges
Betriebssystem (per Download sogar kostenlos), sondern beinhaltet eine
gewisse Philosophie. Da die Plattform vielfach von Enthusiasten gepflegt
und erstellt wird, fühlen diese sich natürlich auf den Schlips getreten, wenn
kommerzielle Anbieter das Linux-Betriebssystem modifizieren und verkaufen
(und damit Geld verdienen), sich aber nicht an die Regeln der GNU GPL
(GPL = General Public Licence) halten. Diese besagt unter anderem, dass jeder,
der das Betriebssystem für kommerzielle Zwecke verändert und einsetzt den
modifizierten Quellcode veröffentlichen muss. Tun aber natürlich die wenigsten
schwarzen Schafe, da sie ihre Geschäftsgeheimnisse gefährdet sehen.
Deshalb haben Linux-Entwickler jetzt eine Internet-Seite erstellt, um die
Daumenschrauben für Lizenz-Sünder anzulegen. Darauf finden sich unter anderem
bekannte Unternehmen wie LIDL und ALDI. Ziel ist es, den öffentlichen Druck zu
erhöhen und eine Einigung mit den Entwicklern zu erzielen. Am Rande der
diesjährigen Open-Source Konferenz in Wien sagte der Leiter des Projekts
gpl-violations.org, Harald Welte, wenn die Community das Gefühl habe, sie werde
nur gemolken und es komme nichts zurück, dann demotiviere das viele Entwickler.
Schöner als ein Hollywoodfilm
Donnerstag, 24.11.2005
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Software
Etwas älter, aber trotzdem ein Knaller: Etliche Hersteller von Farblaserdruckern
wie Xerox und Canon haben ihre Geräte so konfiguriert, dass Sie mit einem Code
bei Farbdrucken die Seriennummer und das Datum des Ausdrucks auf das Papier
mit übertragen. Zusätzlich zum Text. Wie das geht? Die kleinen gelben Punkte,
die den Code bilden, fallen auf dem weißen Druckerpapier nicht auf. Heraus-
gefunden hat das ganze die Eletctronic Frontier Foundation, indem Sie
zahllose Testseiten aus aller Welt überprüft hat.
Wenn Sie wissen wollen, ob Ihr Laserdrucker mehr druckt, als Ihnen recht ist,
können Sie sich verschiedene Testseiten ausdrucken und an die EFF senden.
Eine Liste mit bisher positiv oder negativ getesteten Herstellern und Modellen
finden Sie hier:
http://www.eff.org/Privacy/printers/list.php
3ds Max Roadshow in München
Dienstag, 08.11.2005
- Autor:
Dimitri Papadopoulos
Kategorie: Software
Gestern lud die CAT Sales zur Autodesk 3ds Max Roadshow in München.
Es wurde das neue 3ds Max Release 8.0 von Autodesk sowie eine
Reihe interessanter Lösungen rund um 3D und Animation vorgestellt.
Zu den Extensions Hair and Fur, und Cloth (für Subscription Kunden
bereits aus der "Zwischenversion" 7.5 bekannt) haben sich in der
neuen Version einige sehr interessante Zusatzfunktionen dazugesellt.
Besonders gut finde ich das Asset Management and Collaboration, das
nun eine Versionierung einführt, wie ich sie schon aus Microsoft Visual
Studio kenne und schätze. Das so genannte "Vault" kann aber noch
mehr, als nur Versionierung. Es schützt Objekte, die gerade von jemand
anderem bearbeitet werden und erlaubt vor allem Zugriff auf eingebundene
Objekte der 3ds max Datei. Vor allem beim Texturing sehe ich hier tolle
Möglichkeiten, da eine Pfadumstellung der Texturen mit nur wenigen
Mausklicks erfolgen kann. Weitere Infos zur neuen Version von 3ds Max
findet ihr auf der Autodesk-Website.
Es wurde auch Programmpflege betrieben. Für Marketing Leute vielleicht
nicht so aufregend, aber einige neue Funktionen sind äußerst hilfreich.
Besonders gut finde ich, dass jetzt Scheitelpunkte beim Skinning auto-
matisch zugewiesen werden können. Bisher war für diese Arbeit so die
eine oder andere Stunde dafür ins Land gegangen.
Zu den Workshops und den Präsentationen waren auf der Veranstaltung
auch eine ganze Reihe von Add-ons und Zusatzsoftware zu sehen.
Positiv aufgefallen ist, dass jede Firma kompetente Mitarbeiter vor Ort
hatte, so dass interessante Fachgespräche in einer lockeren Umgebung
möglich waren. Eine Veranstaltung, die ich definitiv wieder besuchen werde.