Mit der Kernkompetenz im konstruktiven Dialog

Donnerstag, 02.04.2009 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein
"Auf die Kernkompetenz fokussieren", "den Kunden abholen" und "den Markt penetrieren" sind die Gewinner einer unrühmlichen Umfrage, welche eine Fachzeitschrift unter IT-Händlern durchgeführt hat. Gefragt war die liebste Business-Phrase und 24, 21 bzw. 11 Prozent stimmten für die vorgenannten Ausdrücke.
Auf den weiteren Rängen folgen "eine nachhaltige Produktstrategie entwickeln", "zielführende Schritte unternehmen", sowie "in einen konstruktiven Dialog treten". Alles Dinge, die man anders besser und kürzer sagen könnte, z. B.: Ein gutes Produkt bauen, die vier Buchstaben hochbringen und: streiten.
Und doch: Wenn es darum geht, ihr Produkt zu verkaufen, denken viele, so ein Business-Blah müsste sein, um Kompetenz auszudrücken. Aber oft passt  hier die Redensart: Viel heiße Luft und wenig dahinter.

Ein wenig Technologie-Nostalgie

Dienstag, 24.03.2009 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein

... überkommt mich immer, wenn ich Werbung für das neue Motorola Aura-Handy sehe. Dieses Dreh-Dingens, Sie wissen schon, sehr schick.
Wieso die Nostalgie? Nun, ich benutze momentan das Vorläufer-Modell von "Aura", das V70, aus dem Jahr 2001 und wissen Sie was? Ich wollte nicht mit der neueren Ausgabe tauschen!
Es kann alles, was ich brauche: Telefonieren, SMS-senden und mehr will ich gar nicht. Ich kann es ohne Bedenken dem Nachwuchs zum Spielen geben, ohne dass ich danach 2 GB mobiles Transfervolumen, ein unerwünschtes Klingelton-Abo oder eine mit "Schnappschüssen" vollgeknipste Speicherkarte habe, denn mein Handy kann nur telefonieren.
Damals, 2002, gab es für das Telefon auch Zubehör, das seiner Zeit voraus war: Wie zum Beispiel die Kurbel, mit der man den Akku per Muskelkraft wieder aufladen konnte. Und als Zubehör zum Zubehör eine kleine Taschenlampe. Wow. Das Problem: Die Super-Kurbel passt nur zu diesem einen Motorola-Handy. Und nach 2002 hat die Firma die Idee wieder fallen lassen.

 Die Kurbel wurde einfach ausgeklappt. Foto: Motorola

Doch die Wirtschaftskrise scheint viele Dinge wieder ans Licht zu bringen. Vielleicht gibt es demnächst nicht nur ein revolutionäres Handy-Design mit Dreh-Funktion, sondern auch ein nie dagewesenes Gadget: Eine Drehkurbel zum Handy-Aufladen.

10 Jahre IBPmedien - und weiter gehts ...

Montag, 03.11.2008 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein

Ja, wir sind stolz, keine Frage. Seit 10 Jahren gibt es IBPmedien jetzt - und wir waren immer an der vordersten Front der technologischen Entwicklung. Wenn Sie gerne nachlesen möchten, was uns in dieser Zeit bewegt hat, laden Sie dieses 2 MB große PDF zum Nachlesen herunter.

Sonderseite zu 10 Jahre IBPmedien der Landauer Zeitung vom 31. Oktober 2008

So, nun aber genug auf die eigene Schulter geklopft, es geht weiter...

IT-Jobs: Gute Arbeit mit schlechtem Ruf

Montag, 27.10.2008 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein

Die IT-Branche klagt regelmäßig über Fachkräftemangel. Ein Unternehmen wollte jetzt wissen, welches Bild Jugendliche überhaupt von IT-Berufen haben und führte eine Umfrage bei 752 Jugendlichen und Berufseinsteigern zwischen 14 und 29 Jahren durch. Das Ergebnis: Angestellte aus der IT-Branche gelten als Eigenbrötler mit geringem gesellschaftlichen Ansehen. Die Jobs seien eine Männerdomäne, so die Meinung, und die Gehälter eher mau.
Das wichtigste Ergebnis für das Unternehmen: Kaum jemand der Befragten wusste, welche Berufsbilder die Branche bietet und welche Anforderungen die Bewerber dafür erfüllen müssen.
Die Vergleichs-Berufe, welche in der Studie abgefragt wurden, waren übrigens: Unternehmer, Lehrer, Anwälte und Ärzte. Vielleicht liegt da der Hund begraben: Zu jeder dieser Berufsgruppen fällt mir eine erfolgreiche Fernsehserie ein, in der die jeweiligen Standes-Vertreter glorifiziert werden. Lieber BITKOM: Wie wäre es also mit einer zünftigen Serie, in der Programmierer die Welt retten?

Bald hält ihr Computer Sie auf Trab

Donnerstag, 23.10.2008 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein
Noch sagen Sie Ihrem Computer: "Mach schneller", aber bald könnte es umgekehrt sein. Passend zur Lebkuchenzeit teilt die Technische Universität München mit, dass Wissenschaftler der Informatik-Fakultät einen softwaregestützten Personal Health Manager (persönlichen Gesundheits-Trainer) entwickelt haben, der unserem inneren Schweinehund auf die Sprünge helfen soll.
Der Hintergrund ist ernst: Schreibtischarbeit ohne körperliche Betätigung als Ausgleich ist ein Faktor für Übergewicht. Deshalb bezahlen große Firmen dem Management oder der Belegschaft Fitness-Training mit persönlichem Coach.
Mit dem softwaregestützten Assistenten soll es jetzt dem Trainer (also dem Menschen) möglich sein, mehr Personen bei ihrem Training gut zu betreuen, zum Durchhalten zu motivieren und der falschen Durchführung von Übungen gegenzusteuern. Die Forscher hoffen, dass es dadurch auch für kleine und mittlere Unternehmen attraktiv wird, den Angestellten Fitness-Stunden zu bezahlen und so von den positiven Auswirkungen des Sports zu profitieren: Pilotunternehmen testen das Programm bereits.
Und wer bezahlt`s? Das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Das Münchner Projekt gehört zum Projekt Sprint, die Homepage dazu gibt es hier.(www.projekt-sprint.de)

EU-Studie: Zu laute MP3-Player machen taub

Montag, 13.10.2008 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein

MP3-Player verkaufen sich nach wie vor bestens. Wenn Sie einen haben, benutzen Sie ihn in Zukunft besser mit einer Abspielstation, denn laut einer neuen Studie verführen die Geräte dazu, Musik zu lange zu laut über Earplugs zu hören. Als Folge droht nach wenigen Jahren komplette Taubheit.

Das Scientific Committee on Emerging and Newly Identified Health Risks hat im Auftrag der EU eine Studie durchgeführt. Das Ergebnis: Wer jede Woche mehr als fünf Stunden laut über seinen MP3-Player Musik hört und dabei Earplugs benutzt, riskiert, fünf Jahre später sein Gehör zu verlieren. Momentan dürfen die Geräte gemäß EU-Richtlinie höchstens 100 Dezibel laut sein. Aber schon ab 85 Dezibel drohen Gehörschäden, so Experten. Die maximale Lautstärke bei MP3-Playern kann teilweise die Lärmschwelle eines startenden Flugzeugs in unmittelbarer Nähe erreichen. Experten warnen vor allem davor, dass der Gehörverlust erst zeitverzögert eintritt.

User nehmen kein Blatt vor den Mund

Sonntag, 14.09.2008 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein

Werber sind immer an Informationen über ihre "Zielgruppen" interessiert: Was wollen die Leute? Welche Werte haben sie? Was denken Sie über bestimmte Produkte und Marken?

Die  Meinung der Konsumenten zu bestimmten Produkten herauszufinden, ist normalerweise Sache von Marktforschungsinstituten, dauert lange und ist teuer. Nun, es gibt ja auch das Internet, bekannt für Basisnähe und gemeinhin als preiswert angesehen.
Ein Marktforschungsinstitut aus Münster hat nun eine Website für alle "Fans von Marken" gestartet, bei der Endverbraucher (also wir) ganz spontan ihre Meinung zu Marken und Begriffen eingeben können (was wir natürlich gratis und freiwilig tun).
Der Unterschied zur Offline-Welt: Das Institut lässt Sie nicht nur Ihre Assoziationen zu zig Dutzend Marken eingeben, sondern zeigt die Eingaben der User auch an. Wenn Sie mal zuviel Zeit haben, ist es durchaus lustig zu sehen, welche Assoziationen Internet-Nutzer zur Bahn, zu McDonald’s, oder zu Google haben.

Druckerpapier zum Wiederbeschreiben

Freitag, 23.02.2007 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein

Zahlreiche Ausdrucke auf Papier sind kurzlebig: Sie dienen als Korrekturabzug,
Kontrolle oder ähnlichen Aufgaben und wandern nach wenigen Minuten oder Stunden
in den Papierkorb.

Um diese Verschwendung zu beheben, arbeitet der Druckerhersteller Xerox an
einem Papier, das bis zu 50-Mal wieder "bedruckt" werden kann und das
sich auch wie Papier anfühlt. Anstelle von Toner wird beim temporären Drucken
mit UV-Licht gearbeitet. Dieses setzt auf dem Trägermaterial einen chemischen
Prozess in Gang, der dazu führt, dass das zuvor sichbare Bild nach wenigen
Stunden verblasst. Laut Xerox ist die Forschungsabteilung so weit, dass der
Ausdruck nach 24 Stunden komplett verschwunden ist.

Laut Paul Smith, dem Leiter des kanadischen Forschungslabors bei Xerox, wird es
bis zur Markteinführung noch mehrere Jahre dauern. Problematisch ist momentan
noch das kontrollierte Verblassen, das bisher stark von der Raumtemperatur abhängt.
Über den Preis des wiederbeschreibbaren Papiers ist bisher nichts bekannt. Ob es
preiswerter sein wird, als verdruckte Entwürfe einfach doppelt zu beschreiben,
wird sich zeigen.

Profis am Werk

Montag, 12.02.2007 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein

Kürzlich erhielten wir ein verlockendes Angebot per Post:
"Werben Sie erfolgreich neue Kunden." Nun, wer täte das
nicht gerne? Einer der größten deutschen Adress-Händler
bot uns 20 % Rabatt beim Mieten von Adressen-Daten für
ein Mailing, also eine Werbebrief-Aktion.
Wir haben dann doch verzichtet, denn dank Nachsende-
Antrag hatte uns die Werbekarte zwar erreicht, aber so
ganz richtig war sie nicht:

Die Firma stimmt, der Ort und die Postleitzahl auch, aber
Vor- und Nachname sind verdreht, der Vorname falsch
geschrieben und die Adresse seit 01. Mai 2006 veraltet.
Unser Vertrauen in die Kompetenz des Adresshändlers war
etwas dahin...

Webcam mit Blick auf das Isartal

Freitag, 09.02.2007 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein

Der Blick von Landau auf das Isartal und den Bayerischen Wald ist an manchen
Tagen wirklich umwerfend. Heute war wieder einer dieser Tage und wir sind
stolz, in Zukunft der ganzen Welt diesen tollen Blick präsentieren zu dürfen:
Denn die Webcam der Digitalexperten von IBPmedien ist online.
Für alle, die sich den Link bookmarken oder aufschreiben wollen:
www.die-digitalexperten.de/webcam.aspx Oder einfach auf der Website: Der
zweite Punkt in der Navigation unter "Lebenswert".
IBPmedien wünscht allen Landauern und Exil-Landauern viel Freude mit
der Kamera.

Werden Drucker in Zukunft teurer?

Mittwoch, 24.01.2007 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein

Nach Kopierern, Scannern und CD-Brennern sind jetzt die Drucker in das Visier einer
Verwertungs-Gemeinschaft geraten. Momentan streiten die VG Wort und die
Druckerhersteller Canon, Epson, Kyocera und Xerox darum, ob auf Drucker eine
Urheberrechtsabgabe erhoben werden soll. Denn schließlich erledigen wir mit unseren
Druckern alle nichts anderes, als illegal abgetippte Raubkopien von aktuellen Büchern
auszudrucken. Ok, das war polemisch.
Nachdem die VG Wort bisher vor deutschen Gerichten immer Recht bekommen hat,
fällte nun das Oberlandesgericht Düsseldorf erstmals ein für die VG abschlägiges Urteil.
Prompt heißt es: "Dieses Urteil spielt keine Rolle, denn die grundsätzliche Frage, ob
Drucker abgabepflichtig sind, liegt derzeit vor dem Bundesgerichtshof", so der
Geschäftsführer der VG Wort Ferdinand Melichar. Ausschlaggebend scheint für das
OLG Düsseldorf eine GfK-Studie zum Nutzungsverhalten von Druckern gewesen zu sein.
Demnach werden weniger als fünf Prozent der Drucker zur Vervielfältigung urheber-
rechtlich geschützter Werke benutzt.
Nicht zu vernachlässigen ist bei dem Streit der Entwurf für die Urheberrechtsreform
Korb 2, für den sich beide Kontrahenten in Position bringen. Bisher wird eine Urheber-
abgabe pauschal erhoben, in Zukunft könnten es bis zu fünf Prozent des Geräte-
preises sein. Und da so ein Industriegerät von Kyocera schon mal bis zu 6.000 €
kosten kann, ist das natürlich "Butter bei die Fische", sprich 300 € pro Gerät.
Ich warte also gespannt, wie der BGH entscheidet, denn wer weiß, ob ich nicht als
Brillenträger Teil der nächsten VG Wort-Abgabegruppe bin.

Post AG erkennt: Wer nicht wirbt, stirbt.

Donnerstag, 23.11.2006 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein

Sie kennen den alten Witz: Lerne Schießen - triff Freunde? An
den musste ich gestern denken, als ich auf der Website der Post eine
Porto-Angabe überprüfen wollte. Die Abteilung Dialog Marketing
- vulgo: Werbebriefe - wies auf der Post-Startseite auf ihr Angebot
mit diesem Spruch hin:


Screenshot Website Deutsche Post: Susanne Papadopoulos

Besonders ansprechend ist der Slogan für alle, die - wie IBPmedien -
in Landau a. d. Isar leben und arbeiten, denn hier soll voraus-
sichtlich Mitte 2007 die Filiale der Post geschlossen werden.
Wer dann einen Brief per Einschreiben versenden will oder ähnliche
exklusive Ansinnen hat, kann dann wahlweise 21 Kilometer nach
Dingolfing oder 25 Kilometer nach Straubing fahren. Menschen
erreichen stellen sich die Landauer anders vor.

Die nördlichste Stadt Italiens

Donnerstag, 16.11.2006 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein

Und München ist doch die nördlichste Stadt Italiens...
Entdeckt Mitte November 2006.

Platinen aus nachwachsenden Rohstoffen

Donnerstag, 09.11.2006 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein

Wissenschaftler suchen seit längerem nach Wegen, die Abhängigkeit von Rohöl zu verringern - bisher mit wenig sichtbarem Erfolg. Jetzt ist einer Gruppe von Forschern ein wichtiger Schritt gelungen: Zusammen mit dem Elektronikunternehmen LOEWE entwickelten sie eine Platine, die aus Biomasse hergestellt wird.
Normale Leiterplatten bestehen bislang aus Papier- oder Glasfaserverstärkten Phenol- oder Epoxydharzen. Die Bio-Platine ist auf Basis einer Matrix aus Strohlignin mit Hanf-Kurzfaser und Baumwollgewebe produziert. Als Haftvermittler dient Naturharz, Flammhemmer ist expandierbarer Graphit. Die Bestückung erfolgt mit bleifreien Loten, so dass die RoHS-Richtlinie der EU erfüllt wird. Diese verbietet Stoffe wie Blei, Cadmium und Quecksilber bei der Produktion von Elektronikbauteilen. 

Momentan tüfteln die Forscher an der Massenproduktion: Wie kann die Kupferhaftung auf ein aktzeptables Maß gebracht werden? Und wie kann die thermische Beständigkeit des wärmeverforbaren Werkstoffs erhöht werden? Dabei sind die Wissenschaftler zuversichtlich, bald eine brauchbare Alternative zu herkömmlichen Leiterplatten auf den Markt zu bringen.

Prototyp einer neuen Leiterplatte einer Fernbedienung.
(Foto: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe)

Fraunhofer-Institut kündigt Schneefall an

Dienstag, 31.10.2006 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein

Off-topic, aber lustig: Rechtzeitig vor den ersten Schneefällen des Jahres macht die
Fraunhofer-Gesellschaft mit ihrer neuesten Erfindung von sich reden. Dazu hat man
eine Pressemeldung herausgegeben. Titel: "Schnee säubert verwinkelte Bauteile".

Dass es dabei um eine ausgeklügelte CO2-Reinigungslanze geht, die CO2-Schnee
beschleunigt, in schwer zugängliche Baugruppen wie Rohrleitungen und Motoren
pustet und damit reinigt, wird erst auf den zweiten Blick deutlich. Trotzdem sehe
ich jetzt den Tauben gelassen zu, wie sie auf dem Vordach sitzen. Denn ich weiß,
der Winter kommt...

Nichts Neues von der Systems

Donnerstag, 26.10.2006 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein

Den alljährliche Systems-Besuch erledigte das IBPmedien-Team am gestrigen Dienstag,
24. Oktober 2006. Nach etlichen sehr interessanten und produktiven Gesprächen
mit Geschäftspartnern und Bekannten aus der Branche, mit denen wir uns im Vorfeld
verabredet hatten, entschlossen wir uns zum informativen Rundgang über das
Messegelände - und der verlief aufschlussreicher als wir erwartet hatten.
Während in früheren Jahren kleine Imbissbuden bei den Übergängen zwischen den
einzelnen Hallen geöffnet hatten, war 2006 Kaffee nur noch an den Messeständen
zu bekommen. Aschenbecher in der Halle fanden wir ausschließlich im Bereich
"Enterprise Solutions". Ansonsten sichtbar: Viele Haken, an denen man normaler-
weise Mülleimer festmacht. Was fehlte: Mülleimer. Von den - schätzungsweise
sechs - Restaurants auf dem Messegelände fanden wir nur eines geöffnet vor.
Wie hunderte andere Messebesucher wollten wir dort Mittagessen - nun, wir
haben darauf verzichtet, als wir sahen, wie viele andere in der "Please wait
to be seated"-Reihe standen.
Microsoft Deutschland war nicht mit einem eigenen Stand vertreten, dafür ganze
zwei Microsoft-Partner bei Cancom IT Systeme und Schulz Bürozentrum. Weitere
Aussteller der Messe mit Slogan "IT. Media. Communications": Der Fachbereich
Wald- und Forstwirtschaft der FH Weihenstephan, die Agyptische Post und die
Direktionsrepräsentanz der Hamburg-Mannheimer Versicherungs AG.
Während etliche Stände heiß umlagert waren und das Messepersonal mit
glänzenden Augen neue Produkte erklärte, während die Hinterzimmer vollgepackt
mit gut gelaunten IT-Fachleuten waren, gab es auch die Stände, um die man
nach einem Blick ins Gesicht des Stand-Personals besser einen großen Bogen
machte. Alles in allem bleibt das schale Gefühl einer Branchenmesse, die nach 
dem Platzen der ungesunden dotcom-Blase von der Messegesellschaft äußerst
stiefmütterlich behandelt wird - was nicht zur Attraktivität beiträgt.

Handys der Zukunft sind tastenlos

Mittwoch, 11.10.2006 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein

Nach dem Erfolg von Touchscreens bei digitalen Kompaktkameras gibt es
jetzt die ersten Designstudien und Prototypen von Handys, die statt einer
Tastatur ein Touchpad haben.
Der Vorteil für die Benutzer: die Bedienung des Geräts erfolgt unmittelbarer,
intuitiver als bei Tasten. So besteht die Oberfläche des von Pilotfish
entwickelten Geräts ausschließlich aus einem berührungsempfindlichen
Bildschirm.

Handy-Protoyp der Firma Pilotfish

Foto: pilotfish.eu

Die Designstudie, die Nokia jetzt vorstellt, ist weniger futuristisch. Das Handy hat
noch eine Art Tastatur, die in einem Panel untergebracht ist. Aber auch der
obere Bildschirm-Bereich soll berührungsempfindlich sein und das Hin- und
Herschalten zwischen Zahlen-, Buchstaben-Eingabe oder der Bedienung von
Programmen wie einem MP3-Player vereinfachen.

Handy-Designstudie von Nokia

Foto: Nokia.com

Das Pilotfish-Gerät gibt es im Gegensatz zu der Nokia-Studie bereits
als Prototyp. So kann ein Gespräch mit Onyx angenommen werden,
indem man das Handy an die Wange hält: Die Berührung löst den
Vorgang "Hörer abheben" aus. Weitere Neuheiten im Bedienkonzept:
Der Benutzer schließt eine Anwendung, indem er ein X auf das Display
malt; Nachrichten werden versandt, indem sie vom Bildschirm geschoben
werden.
Die ganze Handy-Bedienung soll menschlicher werden: Nicole Dortans,
New Business Manager bei Pilotfish erklärt: "Will man seinem geliebten
Menschen einen Gruß per SMS senden, so drückt man seine Lippen auf
den Bildschirm und versendet auf diese Art einen Kuss."
Nach Menschen, die scheinbar auf offener Straße mit sich selbst
sprechen, die in Wirklichkeit aber über Bluetooth-Headset telefonieren,
werden wir uns wohl auch an Personen gewöhnen, die ihr Handy knutschen,
in Wirklichkeit aber nur den Kindern einen Gute-Nacht-Kuss senden.

UMTS-Anwendungen in der Entwicklung

Dienstag, 05.09.2006 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein

Wenn der Mobilfunkstandard UMTS eingeführt wird, brauchen die Telefonkonzerne
auch Anwendungen, die den Nutzern den Umstieg auf die neue Technik verlockend
machen. Daran wird momentan geforscht und eine mögliche Anwendung zeichnet
sich am Fraunhofer-Institut in Darmstadt ab: Die gute alte Schnitzeljagd, diesmal
per Handy.

Multimedial funktioniert das Ganze so: Eine Gruppe läuft voraus und schießt Fotos von
markanten Punkten ihrer Strecke. Zusätzlich werden die GPS-Daten erfasst und auf
einen Server geschickt. Kommt die "Verfolger"-Gruppe an dieselbe Stelle, müssen die
GPS-Daten übereinstimmen, damit das nächste Bild übermittelt wird. Taucht die erste
Gruppe im Bluetooth-Sendebereich des Handys auf, gilt sie als "gefangen".

Das Konzept soll prinzipiell auch für Tourismus und Lehre nutzbar sein: Touristen
können sich so Informationen zu Sehenswürdigkeiten aufs Handy holen. Schulen
könnten - so die Idee des Fraunhofer Instituts - Lehrpfade anlegen. Die Schüler
erhalten für den Besuch von historischen Stätten und ähnlichem Punkte, die
später honoriert werden.

Rathaus vorher - nachher

Donnerstag, 24.08.2006 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein

 

 

 

 

Nach den ersten Fotos von der Baustelle der Rathaus-Renovierung in Landau wäre es unfair, nur die "Abriss"-Bilder zu zeigen. Daher gibt es hier schon mal einen ersten Eindruck, wie sich der Sitz der Stadt-Verwaltung demnächst präsentiert: Die Fassade ist jetzt kräftiger gelb als vorher und bildet einen satten Kontrast zum frisch mit roten Ziegeln eingedeckten Dach.

IBPmedien zurück aus dem Urlaub

Montag, 21.08.2006 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein

Nach dem diesjährigen Betriebsurlaub ist das Team von IBPmedien jetzt wieder
frisch erholt für Sie da. Wie gewohnt zu den Bürozeiten von Montag bis
Freitag von 09.00 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 18.00 Uhr.

Die Baustelle vor der Haustüre

Montag, 24.07.2006 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein

Baustelle Rathaus Landau: Jeweils breite Streifen des Daches wurden abgedeckt.

Weil das Dach des Landauer Rathauses schadhaft war, wird es derzeit erneuert.
Dabei erhielten wir als Nachbarn ganz neue "Einblicke".

Mittlerweile sind die Handwerker aber schon wieder beim Eindecken. Das Staunen über die ungewohnte Rathausansicht weicht der Bewunderung über die Leistung der Handwerker, die auch jetzt bei über 30 Grad in der vollen Mittagshitze volle Leistung bringen.

Falls Sie also in den nächsten Tagen mit uns telefonieren und im Hintergrund ist ein dumpfes Poltern oder ein metallisches Sirren zu hören: Das waren dann Baustellen-Lärm und das Betriebsgeräusch des großen Krans, der unmittelbar vor dem Rathaus steht.

 

Wasserstoff-Brennstoffzelle fürs Handy

Dienstag, 18.07.2006 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein

Handys können immer mehr,
fressen aber auch immer mehr
Strom. Der japanische Telekom-
Konzern NTT DoCoMo forscht
daher nach Lösungen.

Zunächst versuchte es DoCoMo
mit einer Brennstoffzelle auf
Methanolbasis. Doch Wasser ist
umweltfreundlicher und das
Konzept wurde geändert.

Der neue Prototyp erlaubt es
Handybesitzern, ihr Gerät
mehrere Male zu laden. Der
Vorgang soll ebenso lange
dauern wie bei einem
herkömmlichen Netzteil.

Die Brennstoffzelle selbst ist
laut DoCoMo 45 Gramm schwer
und hat eine Ausgangsleistung
von 2 Watt.

Foto: NTT DoCoMo

IT-Produktivität sinkt durch Sparzwang

Freitag, 14.07.2006 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein

In einer Umfrage unter knapp 120 deutschen IT-Verantwortlichen sind die
Unternehmensberatung Accenture und die IT-Wochenzeitung Computerwoche
einem deutschen Phänomen auf die Spur gekommen: Die IT-Manager hierzulande
haben sich als oberstes Ziel die Kostenreduzierung in der Abteilung gesetzt.
Dieses Bestreben steht aber im Widerspruch zu dem Anspruch, den Wert der
Informationstechnologie für das Unternehmen zu erhöhen. "Deutsche IT-
Verantwortliche investieren ihre Zeit in Benchmarking und das Verbessern
einzelner Prozesse aus Kostensicht, anstatt Wege zu finden, damit das
Unternehmen durch IT Vorteile erringen kann", heißt es in der Untersuchung.
Dabei, so die Zeitschrift, würden die Entscheider häufig die Chancen außer
Acht lassen, die sich grundsätzlich durch Modernisierungsmaßnahmen bieten.

Mit ihrer Spar-Taktik stehen die deutschen IT-Entscheider im europaweiten
Vergleich allein auf weiter Flur: Laut der Umfrage planen 40 Prozent der
befragten Unternehmen in der EU, ihre Budgets für IT-Infrastruktur zu
erhöhen. In Frankreich sind es sogar 70 Prozent.

WM im Roboter-Fussball

Montag, 12.06.2006 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein

Eine Fußball-WM der
anderen Art findet von
14. - 18. Juni in Bremen
statt. Anstelle von Men-
schen kämpfen dort
Roboter um Ehre und
Titel. Das Festival hat
sich dabei in den
vergangenen Jahren
von einer belächelten
Randnotiz zu einem
respektablen Event
mit Sponsoren, Wer-
bung, und allem, was
dazu gehört, gemausert.

Die Roboter-WM ist 
kein akademisches
Projekt, sondern hilft,
die künstliche Intelligenz
der Geräte zu verbessern.

Die Roboter treten in
verschiedenen Klassen
gegeneinander an:
Z. B. gibt es eine eigene
Aibo-Klasse, in der nur
Sony-Hunderoboter
gegeneinander "kicken".
Weitere Infos gibt es
auf dieser Website.

Foto: Robocup Federation

Yahoo vs. Dell vs. Microsoft

Freitag, 26.05.2006 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein
Dieser Tage sind die Wirtschaftsnachrichten wieder besonders spannend:
Yahoo und e-bay geben bekannt, dass sie kooperieren (Yahoo verkauft
Werbebanner, die auf der e-bay-Seite erscheinen und sich am zuvor ein-
getippten Suchwort orientieren), Googel und Dell melden, dass in Zukunft
Google-Software (Desktop-Suche etc.) auf Dell-Rechner laufen wird
und Microsoft und Lenovo glauben, dass sie einen neuen Weg gefunden haben,
wie sich beinahe jeder einen PC leisten kann: Vor allem in Schwellenländern
verhindern die hohen Anschaffungskosten eines Rechners, dass jede
Familien einen besitzt. Deshalb übertragen die Manager jetzt das Prinzip des
Prepaid-Handys auf den PC: Man zahlt eine geringe Start-Gebühr, nimmt den
Computer mit nach Hause und schaltet dann mit Prepaid-Codes ein Zeit-
Kontingent frei. Ist der Rechner dann mit Prepaid-Karten abbezahlt, deaktiviert
sich die Zeitschalt-Uhr.
Kurz gesagt: Yahoo und e-bay versuchen Google und MSN den Werbebanner-
Markt streitig zu machen, Google und Dell wollen Microsoft an den Karren
fahren und die Software-Vorherrschaft des Marktführers unterminieren
und Microsoft und Lenovo versuchen neue Marktanteile im PC-Markt
(den auch Dell bedient) zu erobern. Was kommt wohl nächste Woche?

Eine Fotoausstellung, die begeistert

Montag, 22.05.2006 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein

In München zeigt das Stadtmuseum noch bis zum 11. Juni 2006 die sehr gelungene
Ausstellung des Fotografen Thomas Hoepker. Der gebürtige Münchner ist mittlerweile
Präsident der berühmten Fotoagentur Magnum und war zuvor jahrelang international
für Illustrierte wie den Stern oder Geo tätig. Beim Gang durch die Ausstellung stellt
sich oft das „Aha“-Erlebnis ein, denn zahlreiche der Aufnahmen sind Ikonen ihrer Zeit.

Interessant auch der kurze Porträt-Film über Hoepker, der in der Ausstellung gezeigt
wird. Darin spricht der Autor von der aktuellen Bilderflut, die über uns hereinbricht
(und dass die große Zeit der Illustrierten vorbei ist). Doch ich finde, viele der Fotos,
die mit digitaler Bildbearbeitung aufwändig nachpoliert werden, sind bei weitem nicht
so eindrucksvoll wie ein Zufalls-Schuss von Hoepker. Es fehlt die Idee hinter dem
Bild, der Gedanke, der transportiert werden soll und so bleibt nach der Bilderflut
oft nur Rauschen.

IBPmedien ist umgezogen

Mittwoch, 17.05.2006 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein

IBPmedien ist vor kurzem umgezogen. Die neue Adresse lautet:
IBPmedien GmbH
Marienplatz 3
94405 Landau a. d. Isar

Vom neuen Büro aus genießen wir einerseits den Blick auf den Marienplatz
und andererseits das Panorama über das Isartal. Dieses wollten wir Ihnen
natürlich nicht vorenthalten ;-).

Geschönte Bilanzen kosten AOL 2,65 Mrd. Dollar

Montag, 10.04.2006 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein

AOL soll zwischen 1998 und 2004 insgesamt 15 Mal beschönigte Quartalszahlen
veröffentlicht haben. Dazu sollen dutzende Werbe-Transaktionen unkorrekt
verbucht worden sein, um die Umsatzzahlen zu erhöhen. 600.000 US-Aktionäre
verklagte das Unternehmen daraufhin in einer Sammelklage. Nach sieben Monaten
Verhandlungsdauer wurde jetzt ein Vergleich erzielt: AOL zahlt den Klägern
2,65 Mrd. Dollar Entschädigung für entstandene Schäden. Wie hoch diese genau
waren, darüber konnten sich die beiden Steitparteien bis zuletzt nicht einigen.
AOL wird auf der Zahlung nicht alleine sitzen bleiben: 100 Millionen Dollar zahlt
die Bilanzprüfungs-Gesellschaft von AOL, nämlich Ernst & Young LLP.

Wo man singt, ...

Montag, 10.04.2006 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein

Jeder kennt den Spruch: "Wo man singt, dort lass Dich nieder, böse Menschen haben
keine Lieder." Doch ein 24-jähriger Brite kann diese Volksweisheit nicht unter-
schreiben: Wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet, wurde der Mann fest-
genommen und verhört, weil er während der Taxifahrt zum britischen Flughafen
Durham den Text zum Clash-Lied "London Calling" laut mitgesungen hatte. In dem
Wagen gab es die Möglichkeit, den MP3-Player an das Autoradio anzuschließen.
Der Brite tat genau das und sang so verhängnisvolle Textzeilen mit wie "Now war
is declared - and battle come down" in etwa: Der Krieg wurde erklärt und die
Schlacht bricht bald herein. Eine Sprecherin der Polizei von Durham erklärte, sie
haben den Briten verhört und danach freigelassen. Seinen Inlandsflug nach
London hat er allerdings verpasst.

Bei Merkels unterm Sofa

Mittwoch, 29.03.2006 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein
Folgende Nachricht ist mir bisher nur bei Spiegel Online untergekommen:
Die Wachleute des Pergamon-Museums in Berlin konnten mit ihrer schwenk-
baren Überwachungskamera auf dem Dach des Museums-Gebäudes
ein Haus in der Nachbarschaft beobachten. Dank der guten Auflösung des
Geräts war es möglich zu sehen, ob und wer sich gerade im Wohnzimmer
eines der Appartements gegenüber aufhielt. Ärger gab es jetzt, weil das
Wohnzimmer Kanzlerin Angela Merkel gehört und die Wachleute ihr
Spielzeug Reportern vorgeführt haben. Da möchte man spontan losziehen
und Vorhänge kaufen.

Origami: Ein neuer Ansatz

Donnerstag, 09.03.2006 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein

 Foto: Microsoft

Nach dem Tablet PC hat Microsoft heute auf der CeBIT eine neue Geräteklasse
vorgestellt: Den Ultra-Mobile PC, auch bekannt als Origami-Projekt. Das Gerät
wirkt wie ein Zwitter zwischen PlayStation Portable und Tablet PC und
funktioniert mit Stifteingabe. Ein interessanter Ansatz für alle, denen ihr
Pocket PC zu klein geworden ist. Acer und Samsung wollen die Geräte
bauen und wahrscheinlich kommen die ersten noch in diesem Jahr auf den Markt.

Warten auf die CeBIT

Mittwoch, 22.02.2006 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein

Eine kleine Linksammlung für die Zeit vor der CeBIT:

Spiegel online berichtet über Ideenspiele bei Microsoft für ein VoIP-Handy.
Zwar gibt es schon mehrere Firmen, die Pläne zu einem Mobiltelefon haben,
das sich bei Bedarf in Wireless-Netzwerke einloggt und dann die Sprach-
pakete über das Internet sendet. Bei einem großen Unternehmen wie
Microsoft ist es den Journalisten aber eine Schlagzeile wert. 

Interessant auch der Bericht bei MSNBC über die Mobilfunkmesse in
Barcelona, die vor kurzem stattgefunden hat.

Und: Fast kein Tag ohne Nachrichten über Google. Diesmal sind es aber
keine Schlagzeilen der Superlative: Datenschützer warnen vor der Dektop-
Suche Version 3. Heise online berichtet über das Tool und seine Folgen.

Erst Handeln - dann Denken

Dienstag, 21.02.2006 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein

Der Mensch ist beschränkt. Das geben uns die Forscher der Uni Amsterdam jetzt
schwarz auf weiß. Wie das Wissenschaftsmagazin "Nature" berichtet, haben die
Wissenschaftler Studenten damit beauftragt, eine Entscheidung zu fällen. Einmal
anhand von wenigen Infos, einmal aufgrund einer umfangreichen Liste. Das
Ergebnis: Hatten die Studenten wenige Infos als Entscheidungsgrundlage, waren
diejenigen später mit Ihrer Entscheidung am zufriedensten, die lange überlegt hatten.
Die Vergleichsgruppe mit der langen Liste dagegen war besser dran, wenn sie "aus
dem Bauch" entschieden.

Die Wissenschaftler überprüften dieses Ergebnis unter anderem mit "Ikea"-Kunden.
In der Annahme, dass die Anschaffung von Möbeln wohl überlegt sein will, fragten
sie die Käufer unmittelbar nach der Kasse und dann noch einmal 10 Tage später.
Ergebnis: Die spontanten Kunden waren die zufriedeneren.

Orden für den Erfinder von Pong

Donnerstag, 16.02.2006 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein

Ralph Baer, der Erfinder von Pong, dem ersten Heimvideospiel, hat von US-Präsident
George W. Bush den Orden "National Medal of Technology" überreicht bekommen. Das
meldet die Unterhaltungssoftware Selbstkontroll (USK). Baer gilt als Erfinder der
Videospielkonsolen. Baer wurde 1922 in Deutschland geboren, floh 1938 vor den
Nationalsozialisten in die USA, arbeitete ab 1966 an einem Spielgerät für das
TV-Gerät und war 1972 so weit, Odyssey zu veröffentlichen. Das war die erste
Heimvideospielkonsole. Auf diesem Gerät war ein einfaches Tennisspiel, Pong,
gespeichert. Im gleichen Jahr baute Atari die ersten Pong Automaten und die
Videospiele haben seitdem ihren Siegeszug in der Populärkultur angetreten.

Auf den Seiten von pong.mythos und des Computerspielemuseums finden sich
weitere Infos zu einer Wanderausstellung zu Videospielen, die noch bis
30.04.2006 im Württembergischen Kunstverein in Stuttgart stattfindet, sowie
zu Pong und verwandten Themen.

Erforschung der Strahlen-Gefahr

Donnerstag, 16.02.2006 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein

Viele Nutzer von moderner Informationstechnologie haben mehr oder weniger starke
Bedenken angesichts all der strahlenden Geräte. Vor allem Handys und Mobilfunk-
masten stehen auf der Liste. Für alle Handy-Telefonierer gibt es nun zwei neue
Nachrichten:
Handys verursachen kein erhöhtes Risiko, einen Hirntumor zu bekommen, so eine
Studie der Uni Bielefeld. Zwar fanden die Forscher eine leicht erhöhte Wahr-
scheinlichkeit für Personen, die seit mehr als 10 Jahren ein Handy nutzen, an
einem Gliom zu erkranken. Allerdings, so geben die Wissenschaftler zu bedenken,
könnte das angesichts der niedrigen statistischen Basis in Deutschland auch ein
"Ausrutscher" sein. Die Ergebnisse aus anderen europäischen Ländern sollen
demnächst vorliegen.
Aber auch die Beeinträchtigung durch Mobilfunkmasten wird weiter erforscht:
Wissenschaftler der Berliner Charitè erhielten vom Bundesamt für Strahlenschutz
die Aufgabe, die Schlafqualität und die psychologischen Auswirkungen von
Mobilfunkmasten zu überprüfen. Demnächst werden sechs Standorte in Deutsch-
land festgelegt, an denen überprüft wird, ob die Mobilfunkmasten die Gehirnströme
beeinflussen.

Schneechaos vor der Haustüre

Freitag, 10.02.2006 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein
Schneebedeckter Busch vor dem BürofensterDa lachte mein erster Anrufer
des Tages um zehn Minuten
nach Bürostart, als ich sagte,
mein PC sei noch nicht
hochgefahren, weil ich
gerade Schnee schaufeln
war...
In den östlich von Landau
gelegenen Landkreisen ist der
Schnee eine echte Bedrohung,
hier ist er nur lästig. Ein Blick
aus dem Bürofenster zeigt
die Relationen: Diese
Schneehauben hat der
Busch innerhalb der
letzten 12 Stunden erhalten.

Forscher schützen PCs vor ihren Benutzern

Donnerstag, 09.02.2006 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein

Es hört sich nach einem Marketing-Gag an, den sich die Forscher der Fraunhofer-
Gesellschaft für die CeBIT Anfang März 2006 ausgedacht haben: Die Ingenieure
haben einen Handschuh entwickelt, der die Emotionen eines Computer-Benutzers
anhand von Hauttemperatur, Hautwiderstand und Puls misst. Wird der Benutzer
während der Arbeit am PC wütend und droht, seinen Frust an der Hardware
abzulassen, warnt das Gerät. Den Prototyp zeigt das Institut in Halle 9.
Laut Aussage der Fraunhofer-Forscher ist der jährlich durch PC-Benutzer verursachte
Schaden nicht unerheblich. Fragt sich nur, was zur CeBIT 2007 kommt. Ein Sensor,
der vor rabiaten Putzfrauen und ihren Staubsaugern warnt? Ein Signallicht, das 
randvolle Kaffeetassen im zwei Meter Umkreis anzeigt? Oder eine Tröte, die vor
Forschern in Bierlaune schützt?

Die Story vom Markt und den Geizlein

Sonntag, 15.01.2006 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein
Danke, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, danke. Die Journalisten dieses Blatts haben das, was jedem mit gesundem Menschenverstand klar sein müsste jetzt empirisch nachgeprüft und herausgefunden: Media Markt und Saturn-Märkte sind nicht wirklich preiswert. Im Gegenteil. Von 21 willkürlich ausgewählten Produkten waren Münchner Märkte bei 70 Prozent der Artikel teurer als die Konkurrenz, die Berliner Filialen lagen zu 50 Prozent über dem Preis der Konkurrenz.
Unter uns: Das Image von Media Markt und Saturn als Billigheimer ist teuer erkauft: So kostet beispielsweise eine 4-farbig bedruckte Seite in der Samstagsausgabe der Süddeutschen Zeitung 64.800 €, eine Doppelseite 140.000 €. Nur in der Süddeutschen und nur an einem Samstag. Wer die Anzeigen in seiner Lokalzeitung nachzählt, auf alle Zeitungen Deutschlands hochrechnet und die Kosten für die Werbeagentur dazuzählt, kommt schon jetzt auf schwindelnd machende Summen. Plus Fernsehwerbung (noch teurer als Zeitung, Aldi und Lidl sparen sich das), plus Honorare für die jeweiligen Modelle / Prominenten und schon ist klar, warum die Stichprobe der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung so ausgefallen musste, wie sie ausgefallen ist.

Aufregende Zeiten

Donnerstag, 05.01.2006 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein
Wenn eine Mobilfunkgesellschaft von einer aufregenden Sache spricht, kann man
sicher sein: Es geht um richtig viel Geld. Momentan sind T-Mobile und vodafone
wieder aufgeregt...
Ähnlich wie subventionierte Handys gibt es Überlegungen, in Zukunft auch verbilligte
Notebooks anzubieten; in der Presse war bereits vom 100 €-Notebook zu lesen. Für
diesen Start-Preis soll der Kunde im Fall von T-Mobile ein Fujitsu-Siemens-Notebook
erhalten. Der Haken für den Verbraucher: Natürlich kommt noch was nach. Wie
genau das Gebührenmodell aussehen wird, könnte auf der CeBIT im kommenden
März veröffentlicht werden. Auf den Verbraucher dürfte eine saftige monatliche
Rechnung zukommen, aufgespalten in Leasing-Gebühren für das Gerät und ein
ordentliches Verbindungs-Entgeld für die mobile Internetnutzung. Wir warten mit
angehaltenem Atem, wie sich die Aufregung der Mobilfunkgesellschaften auf den
Verbraucher auswirken wird ;-)

Der erste Schnee des Winters

Freitag, 18.11.2005 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein

Von unserem Bürofenster aus hat
man bei klarer Sicht einen guten
Ausblick auf den Bayerischen Wald
Richtung Plattling / Deggendorf.
Am Freitag, 18. November 05 war
das Wetter frühwinterlich mit
Schnee und Hagel, der dann ab
nachmittags liegen blieb. Gegen
15.30 Uhr wurde es dann sogar
noch idyllisch...

 

 

The real thing...

Dienstag, 08.11.2005 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein

Beim Seminar der IHK Passau zum Thema Ideenklau und Markenpiraterie
zeigten die Veranstalter ein glückliches Händchen für die Vortragenden,
die das Problem Plagiat und Fälschung aus ihrer Sicht sehr engagiert
erläuterten. Interessant war für mich vor allem eines:
Meine Vermutungen und Vorurteile wurden voll bestätigt: a) bekannten
Internet-Versteigerungsangeboten b) Food-Discountern mit Aktionsware
und c) weiteren Aktionsware-Händlern, die mittlerweile vom Fillial-
Geschäft auf den Internet-Handel nannten die Vortragenden besonders
häufig im Zusammenhang mit Fälschungen und Gesundheitsgefährdenden
Imitaten teurer Produkte. Und: Ironischerweise ist in China, dem Land
aus dem die allermeisten Plagiate stammen, nichts so begehrt und
prestigeträchtig wie ein original Markenprodukt. Wenn das keine Ironie ist...

Le Mag ist online

Montag, 31.10.2005 - Autor: Dimitri Papadopoulos Kategorie: Allgemein

Le Mag ist ein Weblog zu verschiedenen Themen und wird regelmäßig
aktualisiert. Dabei behandeln wir nicht nur Neuigkeiten aus dem
Bereich Internet, sondern auch Interessantes aus der Freizeit und
unserer Küche.

Wir erstellen die Einträge mit dem Weblog-Modul unseres Redaktions-
systems, das auf ASP.NET aktualisiert wurde. Sämtliche Funktionen
sind selbst programmiert, so dass wir uns besonders über Ihr Feedback
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