Druckerpapier zum Wiederbeschreiben

Freitag, 23.02.2007 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein

Zahlreiche Ausdrucke auf Papier sind kurzlebig: Sie dienen als Korrekturabzug,
Kontrolle oder ähnlichen Aufgaben und wandern nach wenigen Minuten oder Stunden
in den Papierkorb.

Um diese Verschwendung zu beheben, arbeitet der Druckerhersteller Xerox an
einem Papier, das bis zu 50-Mal wieder "bedruckt" werden kann und das
sich auch wie Papier anfühlt. Anstelle von Toner wird beim temporären Drucken
mit UV-Licht gearbeitet. Dieses setzt auf dem Trägermaterial einen chemischen
Prozess in Gang, der dazu führt, dass das zuvor sichbare Bild nach wenigen
Stunden verblasst. Laut Xerox ist die Forschungsabteilung so weit, dass der
Ausdruck nach 24 Stunden komplett verschwunden ist.

Laut Paul Smith, dem Leiter des kanadischen Forschungslabors bei Xerox, wird es
bis zur Markteinführung noch mehrere Jahre dauern. Problematisch ist momentan
noch das kontrollierte Verblassen, das bisher stark von der Raumtemperatur abhängt.
Über den Preis des wiederbeschreibbaren Papiers ist bisher nichts bekannt. Ob es
preiswerter sein wird, als verdruckte Entwürfe einfach doppelt zu beschreiben,
wird sich zeigen.

Bots - die Kundenberater der Zukunft?

Dienstag, 20.02.2007 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Software
Ein Traum vieler Unternehmen sind Kunden-Anfragen, die sich selbst beantworten.
Bisher gibt es für den Kunden zwei Möglichkeiten: Er geht auf die Website und
navigiert - falls vorhanden - zur gewünschten Seite. Oder er ruft bei einer Hotline
an, hangelt sich von Menü zu Menü und wird am schließlich zu einem Betreuer
verbunden.
In Zukunft könnte eine solche Anfrage weiterhin über die Website oder das
Telefon laufen. Nur wird der Kunde sich dann mit einem Chatbot, einem Stück
Software unterhalten. Der Vorteil für das Unternehmen: Der Chatbot greift
auf das komplette Wissen der Firmen-Datenbank zurück, findet das gewünschte
rasch, versteht ganze Sätze und kann in ganzen Sätzen antworten. Später
sollen die Software-Agents auch über eine Stimme verfügen, die aber wenig
mit der blechernen Telefonansage heutzutage zu tun hat.
Ziel ist es, den User im Unklaren zu lassen, ob er mit einem Menschen oder
einem Chatbot, also Software, spricht. Dieses Stück Science Fiction fasziniert
Menschen schon seit längerem. 1991 stiftete der US-Soziologe Hugh Gene
Loebner einen nach ihm benannten und mit 100.000 Dolar dotierten Preis für
denjenigen, der einen Chatbot programmiert, bei dem drei von zehn
menschlichen Testern täuscht. Aber bisher hat noch niemand gewonnen.

Profis am Werk

Montag, 12.02.2007 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein

Kürzlich erhielten wir ein verlockendes Angebot per Post:
"Werben Sie erfolgreich neue Kunden." Nun, wer täte das
nicht gerne? Einer der größten deutschen Adress-Händler
bot uns 20 % Rabatt beim Mieten von Adressen-Daten für
ein Mailing, also eine Werbebrief-Aktion.
Wir haben dann doch verzichtet, denn dank Nachsende-
Antrag hatte uns die Werbekarte zwar erreicht, aber so
ganz richtig war sie nicht:

Die Firma stimmt, der Ort und die Postleitzahl auch, aber
Vor- und Nachname sind verdreht, der Vorname falsch
geschrieben und die Adresse seit 01. Mai 2006 veraltet.
Unser Vertrauen in die Kompetenz des Adresshändlers war
etwas dahin...

Webcam mit Blick auf das Isartal

Freitag, 09.02.2007 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Allgemein

Der Blick von Landau auf das Isartal und den Bayerischen Wald ist an manchen
Tagen wirklich umwerfend. Heute war wieder einer dieser Tage und wir sind
stolz, in Zukunft der ganzen Welt diesen tollen Blick präsentieren zu dürfen:
Denn die Webcam der Digitalexperten von IBPmedien ist online.
Für alle, die sich den Link bookmarken oder aufschreiben wollen:
www.die-digitalexperten.de/webcam.aspx Oder einfach auf der Website: Der
zweite Punkt in der Navigation unter "Lebenswert".
IBPmedien wünscht allen Landauern und Exil-Landauern viel Freude mit
der Kamera.

Angebliche BKA-Mails sind Fälschungen

Donnerstag, 01.02.2007 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Internet
Seit heute kursieren wieder einmal E-Mails, deren Absender gefälscht wurde. Dieses Mal
sind die vermeintlich offiziellen Mails vom BKA, in Wirklichkeit jedoch von Betrügern, die
schädliche Software auf Ihrem Rechner installieren wollen.
Die Mails sehen alle ähnlich aus: Der - gefälschte - Absender lautet: BKA -
Bundeskriminalamt und die Betreffzeile droht immer, dass gegen Sie, den Empfänger
der E-Mail ein Strafverfahren mit der Nummer - hier steht eine beliebige 6-stellige Ziffer -
eingeleitet wurde.
WICHTIG: Auf keinen Fall den Anhang öffnet. Auch das BKA warnt auf seiner Website.

Hyperlink und E-Mail-Link aus Office entfernen

Donnerstag, 01.02.2007 - Autor: Susanne Papadopoulos Kategorie: Tipps und Tricks
Immer wieder werden wir gefragt, wie man bei Office-Dokumenten den automatisch
erstellten Hyperlink bei der Eingabe einer Internet-Adresse oder einer E-Mail
entfernen kann.
Hier also für alle zum Nachlesen: Sie klicken anstatt mit der linken Maustaste mit
der RECHTEN Maustaste in einen beliebigen Bereich der jetzt blauen Adresse. Es
öffnet sich ein Auswahl-Menü. Sie wählen den vierten Punkt von unten: "Hyperlink
entfernen". Egal ob bei E-Mail oder Web-Adresse. Voila.