Bei Merkels unterm Sofa
Mittwoch, 29.03.2006
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Allgemein
Folgende Nachricht ist mir bisher nur bei Spiegel Online untergekommen:
Die Wachleute des Pergamon-Museums in Berlin konnten mit ihrer schwenk-
baren Überwachungskamera auf dem Dach des Museums-Gebäudes
ein Haus in der Nachbarschaft beobachten. Dank der guten Auflösung des
Geräts war es möglich zu sehen, ob und wer sich gerade im Wohnzimmer
eines der Appartements gegenüber aufhielt. Ärger gab es jetzt, weil das
Wohnzimmer Kanzlerin Angela Merkel gehört und die Wachleute ihr
Spielzeug Reportern vorgeführt haben. Da möchte man spontan losziehen
und Vorhänge kaufen.
Beziehungskiller Firefox
Dienstag, 28.03.2006
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Internet
Wer ein bestimmtes Problem mit dem Webbrowser Firefox hat, kann dies der
Entwicklergemeinde mitteilen und dann hoffen, dass sich jemand des so genannten
Bugs annimmt. Gestern hat dort eine junge Frau ein Problem mit der Software
gemeldet und mit ihrem Sachverhalt gezeigt, wie tückisch Technik manchmal
sein kann:
Er und sie sind seit fünf Jahren zusammen, verlobt, leben zusammen und teilen
sich einen Computer. Allerdings surft er trotzdem auf Dating-Seiten und sieht
sich anderweitig um. Schlauerweise sagt er seinem Browser: "Speichere mein
Passwort nie.", so dass eigentlich nur er Zugang zu seiner Korrespondenz auf
den Dating-Seiten hat. Allerdings funktioniert diese Funktion bei Firefox nicht
und so erhält seine Verlobte Zugang zu seinen Dating-Accounts. Nachzulesen
(auf englisch) ist das ganze hier.
Sophos meldet Erpresser-Trojaner
Dienstag, 21.03.2006
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Internet
Bisher waren Viren und Trojaner schädlich und lästig. Jetzt könnten sie auch teuer
werden. Der Hersteller von Antivirensoftware Sophos berichtet von einem Trojaner,
der versucht, seine Opfer zu erpressen.
Zippo-A, so heißt das Tool, sucht auf Windows-Festplatten nach Word- und Exel-
Dateien und verpackt sie in eine verschlüsselte Zip-Datei. Danach erscheint eine
Notepad-Meldung, die den Besitzer dazu auffordert, 300 Dollar auf elektronischem
Weg zu bezahlen. Anschließend soll er das sehr lange und dadurch schwer zu
knackende Passwort erhalten, mit dem er seine Daten "befreien" kann.
Sophos hat das Passwort allerdings herausgefunden und bekannt gegeben. Es lautet:
C:\Program Files\Microsoft Visual Studio\VC98 . In diesem Systemordner liegen auch
die "gekiddnapten" Dateien.
Origami: Ein neuer Ansatz
Donnerstag, 09.03.2006
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Allgemein
Foto: Microsoft
Nach dem Tablet PC hat Microsoft heute auf der CeBIT eine neue Geräteklasse
vorgestellt: Den Ultra-Mobile PC, auch bekannt als Origami-Projekt. Das Gerät
wirkt wie ein Zwitter zwischen PlayStation Portable und Tablet PC und
funktioniert mit Stifteingabe. Ein interessanter Ansatz für alle, denen ihr
Pocket PC zu klein geworden ist. Acer und Samsung wollen die Geräte
bauen und wahrscheinlich kommen die ersten noch in diesem Jahr auf den Markt.
Neuer Trend aus den USA?
Donnerstag, 09.03.2006
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Tipps und Tricks
Sehr interessanter Artikel darüber, wie in den USA Firmen versuchen, unter Hinweis
auf die Anti-Terror-Gesetze unerlaubt Daten zu erlangen. Hier der Link.
Für alle die keine Lust haben, den englischen Text zu lesen, hier kurz die Geschichte:
Eine Person will einen Geschäfts-Vertrag abschließen, das Regelwerk ist recht
unübersichtlich und die Gegenpartei verlangt die Firmennummer - nichts dagegen
einzuwenden - die Sozialversicherungsnummer - na, wenn sie meinen - und schließlich
die Führerscheinnummer. Da wird die Person stutzig, denn in der Kombination dieser
drei Nummern lassen sich sehr viele Informationen abfragen, die Dritte nichts angehen.
Die Person fragt nach und erhält die Auskunft, dass im Rahmen des Homeland Patriot
Act (dem Anti-Terrorismus-Gesetz) diese Angabe festgehalten werden muss. Die
Person lässt sich den genauen Paragraphen nennen und liest nach: Nichts über
Führerscheinnummern. Daraufhin mailt er an die Gegenpartei, dass es in seiner Firma
üblich ist, den Missbrauch der Anti-Terrorgesetze dem Innenministerium zu melden,
um die Zustimmung der Amerikaner zu diesem wichtigen Gesetz zu erhalten. Zehn
Minuten später kommt die E-Mail: "Wir brauchen keine Führerscheinnummer."