Die Zukunft von Gestern
Mittwoch, 22.02.2006
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Internet
Das
Homecomputer-Museum exisitert ausschließlich im Internet,
aber das schon seit zehn Jahren. Der Betreiber zeigt dort Fotos
von alten Rechnern, die vor kurzem noch brandaktuell waren und
jetzt wie Boten einer vergangenen Epoche anmuten.
Bemerkenswert: Die ost-europäischen Modelle und die japanischen
Raritäten.
Warten auf die CeBIT
Mittwoch, 22.02.2006
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Allgemein
Eine kleine Linksammlung für die Zeit vor der CeBIT:
Spiegel online berichtet über Ideenspiele bei Microsoft für ein VoIP-Handy.
Zwar gibt es schon mehrere Firmen, die Pläne zu einem Mobiltelefon haben,
das sich bei Bedarf in Wireless-Netzwerke einloggt und dann die Sprach-
pakete über das Internet sendet. Bei einem großen Unternehmen wie
Microsoft ist es den Journalisten aber eine Schlagzeile wert.
Interessant auch der Bericht bei MSNBC über die Mobilfunkmesse in
Barcelona, die vor kurzem stattgefunden hat.
Und: Fast kein Tag ohne Nachrichten über Google. Diesmal sind es aber
keine Schlagzeilen der Superlative: Datenschützer warnen vor der Dektop-
Suche Version 3. Heise online berichtet über das Tool und seine Folgen.
Erst Handeln - dann Denken
Dienstag, 21.02.2006
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Allgemein
Der Mensch ist beschränkt. Das geben uns die Forscher der Uni Amsterdam jetzt
schwarz auf weiß. Wie das Wissenschaftsmagazin "Nature" berichtet, haben die
Wissenschaftler Studenten damit beauftragt, eine Entscheidung zu fällen. Einmal
anhand von wenigen Infos, einmal aufgrund einer umfangreichen Liste. Das
Ergebnis: Hatten die Studenten wenige Infos als Entscheidungsgrundlage, waren
diejenigen später mit Ihrer Entscheidung am zufriedensten, die lange überlegt hatten.
Die Vergleichsgruppe mit der langen Liste dagegen war besser dran, wenn sie "aus
dem Bauch" entschieden.
Die Wissenschaftler überprüften dieses Ergebnis unter anderem mit "Ikea"-Kunden.
In der Annahme, dass die Anschaffung von Möbeln wohl überlegt sein will, fragten
sie die Käufer unmittelbar nach der Kasse und dann noch einmal 10 Tage später.
Ergebnis: Die spontanten Kunden waren die zufriedeneren.
Orden für den Erfinder von Pong
Donnerstag, 16.02.2006
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Allgemein
Ralph Baer, der Erfinder von Pong, dem ersten Heimvideospiel, hat von US-Präsident
George W. Bush den Orden "National Medal of Technology" überreicht bekommen. Das
meldet die Unterhaltungssoftware Selbstkontroll (USK). Baer gilt als Erfinder der
Videospielkonsolen. Baer wurde 1922 in Deutschland geboren, floh 1938 vor den
Nationalsozialisten in die USA, arbeitete ab 1966 an einem Spielgerät für das
TV-Gerät und war 1972 so weit, Odyssey zu veröffentlichen. Das war die erste
Heimvideospielkonsole. Auf diesem Gerät war ein einfaches Tennisspiel, Pong,
gespeichert. Im gleichen Jahr baute Atari die ersten Pong Automaten und die
Videospiele haben seitdem ihren Siegeszug in der Populärkultur angetreten.
Auf den Seiten von pong.mythos und des Computerspielemuseums finden sich
weitere Infos zu einer Wanderausstellung zu Videospielen, die noch bis
30.04.2006 im Württembergischen Kunstverein in Stuttgart stattfindet, sowie
zu Pong und verwandten Themen.
Bericht: Amazon plant eigenen MP3-Player
Donnerstag, 16.02.2006
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Musik
Laut einem Bericht des Wall Street Journal (WSJ) hat sich Amazon vom Erfolg von Apples
iTunes und iPod inspirieren lassen und plant einen eigenen MP3-Player sowie einen
eigenen Online-Musikshop. Dazu soll der weltgrößte Einzelhändler bereits in Verhand-
lungen mit vier großen Musiklabels stehen (Vivendi Universal, Sony BMG, Warner
Music und EMI). Laut WSJ könnte der Shop im Sommer 2006 starten.
Bisher haben schon mehrere Konkurrenten erfolglos versucht, Apples Erfolg mit der
iPod und iTunes-Sparte zu imitieren. Außer in Deutschland ist Apple weltweit Markt-
führer beim Verkauf von Online-Musik. Ob sich Amazon durchsetzt, könnte unter
anderem an der Strategie der Musikindustrie liegen und wie sehr sie sich eine Konkur-
renz zu Apple wünscht. Die Plattenlabels hatten vergangenen Sommer erfolglos ver-
sucht, Apple zu einer Preiserhöhung im Online-Store zu drängen. Apple hatte sich
aber dank seiner Marktmacht durchgesetzt: Die Preise blieben gleich.
Zudem gibt es bei Apple nicht nur Kauf-Musik, sondern auch - bislang noch - gratis
Podcasts, die oft von Hobby-Musikern mit eigenen Songs gestaltet werden. Der
Vorteil für Apple: iPod-Besitzer müssen kein Vermögen ausgeben, um die 40 GByte-
Festplatte ihres Players mit Inhalten zu füllen. Podcasts sind für Apple ein weiteres
Verkaufsargument für den Player, für die Musikindustrie aber unliebsame Konkurrenz.
Mit Podcast-Musik hat sich ein Parallel-Universum zu etablierten und teuer bewor-
benen Künstlern aufgetan: Es gibt Hits, Stars und sogar Charts. Wer einen neuen
Superstar sucht, wird in der Podcasting-Welt sicher fündig, denn die Qualität der
Musik ist den Profis ebenbürtig.
Erforschung der Strahlen-Gefahr
Donnerstag, 16.02.2006
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Allgemein
Viele Nutzer von moderner Informationstechnologie haben mehr oder weniger starke
Bedenken angesichts all der strahlenden Geräte. Vor allem Handys und Mobilfunk-
masten stehen auf der Liste. Für alle Handy-Telefonierer gibt es nun zwei neue
Nachrichten:
Handys verursachen kein erhöhtes Risiko, einen Hirntumor zu bekommen, so eine
Studie der Uni Bielefeld. Zwar fanden die Forscher eine leicht erhöhte Wahr-
scheinlichkeit für Personen, die seit mehr als 10 Jahren ein Handy nutzen, an
einem Gliom zu erkranken. Allerdings, so geben die Wissenschaftler zu bedenken,
könnte das angesichts der niedrigen statistischen Basis in Deutschland auch ein
"Ausrutscher" sein. Die Ergebnisse aus anderen europäischen Ländern sollen
demnächst vorliegen.
Aber auch die Beeinträchtigung durch Mobilfunkmasten wird weiter erforscht:
Wissenschaftler der Berliner Charitè erhielten vom Bundesamt für Strahlenschutz
die Aufgabe, die Schlafqualität und die psychologischen Auswirkungen von
Mobilfunkmasten zu überprüfen. Demnächst werden sechs Standorte in Deutsch-
land festgelegt, an denen überprüft wird, ob die Mobilfunkmasten die Gehirnströme
beeinflussen.
Schneechaos vor der Haustüre
Freitag, 10.02.2006
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Allgemein

Da lachte mein erster Anrufer
des Tages um zehn Minuten
nach Bürostart, als ich sagte,
mein PC sei noch nicht
hochgefahren, weil ich
gerade Schnee schaufeln
war...
In den östlich von Landau
gelegenen Landkreisen ist der
Schnee eine echte Bedrohung,
hier ist er nur lästig. Ein Blick
aus dem Bürofenster zeigt
die Relationen: Diese
Schneehauben hat der
Busch innerhalb der
letzten 12 Stunden erhalten.
Forscher schützen PCs vor ihren Benutzern
Donnerstag, 09.02.2006
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Allgemein
Es hört sich nach einem Marketing-Gag an, den sich die Forscher der Fraunhofer-
Gesellschaft für die CeBIT Anfang März 2006 ausgedacht haben: Die Ingenieure
haben einen Handschuh entwickelt, der die Emotionen eines Computer-Benutzers
anhand von Hauttemperatur, Hautwiderstand und Puls misst. Wird der Benutzer
während der Arbeit am PC wütend und droht, seinen Frust an der Hardware
abzulassen, warnt das Gerät. Den Prototyp zeigt das Institut in Halle 9.
Laut Aussage der Fraunhofer-Forscher ist der jährlich durch PC-Benutzer verursachte
Schaden nicht unerheblich. Fragt sich nur, was zur CeBIT 2007 kommt. Ein Sensor,
der vor rabiaten Putzfrauen und ihren Staubsaugern warnt? Ein Signallicht, das
randvolle Kaffeetassen im zwei Meter Umkreis anzeigt? Oder eine Tröte, die vor
Forschern in Bierlaune schützt?

Easteregg in Webseiten
Donnerstag, 09.02.2006
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Internet
Eastereggs sind kleine verborgene und zumeist lustige Zusatzfunktionen in ansonsten
staubtrockenen Programmen. Vor kurzem hat eine versteckte Funktion bei .php-Seiten
für Aufsehen gesorgt. Und damit Sie es auch austesten können: Ja, PHP-Seiten
enthalten Hundebilder. Hängt man an die normale Webseite xyz.de noch folgende
Erweiterungen, erscheinen unter anderem eine Liste von Mitwirkenden an dem
Dateiformat sowie ja: Hundebilder.
Hier die Anhänge:
?=PHPE9568F34-D428-11d2-A769-00AA001ACF42
?=PHPE9568F36-D428-11d2-A769-00AA001ACF42
?=PHPE9568F35-D428-11d2-A769-00AA001ACF42
?=PHPB8B5F2A0-3C92-11d3-A3A9-4C7B08C10000
Testen Sie diese doch einfach bei einer beliebigen PHP-Seite. Zum Beispiel bei der der Bundesbank:
http://www.bundesbank.de/hv/hv.php. Und jetzt kommt das Hundi:
Yahoo und AOL planen Gebühr für Direkt-E-Mail
Montag, 06.02.2006
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Internet
Wie MSNBC meldet, wollen AOL und Yahoo eine neue Dienstleistung einführen, mit der
User eine E-Mail unter Umgehung des Spam-Filters in das Postfach einer Person
senden können. Die Gebühr dafür soll zwischen einem Viertel und einem US-Cent
pro Nachricht liegen. Zusätzlich zur Direkt-Zustellung sollen die E-Mails noch eine
Kennzeichnung für die Legitimierung ihrer Absender erhalten.
AOL USA will den Dienst in den kommenden zwei Monaten starten, Yahoo USA in
den kommenden Monaten.