Ordnerliste unter Windows XP drucken
Freitag, 25.11.2005
- Autor:
Dimitri Papadopoulos
Kategorie: Tipps und Tricks
So banal es klingt, aber diese Frage wird mir sehr oft gestellt: "Wie kann ich eine Ordnerliste aus dem Explorer ausdrucken?" Bei näherer Betrachtung ist die Frage gar nicht so banal, insbesondere, wenn man einen Blick in die Knowledge Base von Microsoft wirft. [
http://support.microsoft.com/?kbid=196628] ;-)
Dabei sind nur wenige Schritte notwendig. Deshalb nun hier die Anleitung:
1. Kommandozeilenfenster öffnen (Start -> Ausführen -> cmd eingeben und ok klicken
2. In das Verzeichnis navigieren, dessen Ordnerliste man haben möchte
3. Folgenden Befehl eingeben: dir /b/n/og > C:\Meine_Ordnerliste.txt und Enter drücken
4. Die Datei Meine Ordnerliste.txt öffnen. Voilà! Nun die Textdatei ausdrucken.
Übrigens gibt es eine Menge weitere Optionen für den Befehl dir. Einfach dir /? eingeben und es erscheinen alle möglichen Optionsschalter mit Beschreibung. Viel Spaß beim Ausprobieren!
Schöner als ein Hollywoodfilm
Donnerstag, 24.11.2005
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Software
Etwas älter, aber trotzdem ein Knaller: Etliche Hersteller von Farblaserdruckern
wie Xerox und Canon haben ihre Geräte so konfiguriert, dass Sie mit einem Code
bei Farbdrucken die Seriennummer und das Datum des Ausdrucks auf das Papier
mit übertragen. Zusätzlich zum Text. Wie das geht? Die kleinen gelben Punkte,
die den Code bilden, fallen auf dem weißen Druckerpapier nicht auf. Heraus-
gefunden hat das ganze die Eletctronic Frontier Foundation, indem Sie
zahllose Testseiten aus aller Welt überprüft hat.
Wenn Sie wissen wollen, ob Ihr Laserdrucker mehr druckt, als Ihnen recht ist,
können Sie sich verschiedene Testseiten ausdrucken und an die EFF senden.
Eine Liste mit bisher positiv oder negativ getesteten Herstellern und Modellen
finden Sie hier:
http://www.eff.org/Privacy/printers/list.php
Aufreger basteln - leicht gemacht
Dienstag, 22.11.2005
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Internet
Ja, die zentrale Verwaltung eignet sich immer gut als Prügelknabe. Das dachte sich
wohl auch der Inhaber des Lehrstuhls Multimediakommunikation an der TU Darmstadt,
Ralf Steinmetz. Er kombinierte einfach ein sehr abstraktes Thema: "Im ganzen
Internet gibt es nur 13 DNS-Server, die quasi als globales Adressbuch des Internet
dienen" mit der ständig geschürten Terrorangst: "Was, wenn denen was passiert?"
sowie einem aktuellen Anlass "Der Internetgipfel in Tunis ..." und einem sexy Schlag-
wort "Laßt uns das doch basisdemokratisch Peer-to-Peer regeln..." und schon hat
man genug Stoff für eine Pressemitteilung. Dazu viel Technik-Sprech, ein wenig
Panikmache: "Im Prinzip kann die ICANN einzelne Länder vom Internet ausschließen"
und schon ist ein Aufreger da, zu dem jeder was sagen kann, auch wenn er keine
Ahnung hat.
Dass es für viele Fakten einen guten Grund gibt und auch viel Aufwand hinter allen
Vorgängen im Zusammenhang mit DNS-Einträgen steckt, verschweigt Herr Steinmetz
lieber, denn das ist langweilig. DNS-Server übersetzen die für Menschen verständ-
liche Domain, z. B. www.ibpmedien.de in eine für Maschinen verständliche Zahlen-
kolonne. Das heißt: Bei einem Tippfehler sind Websites schlicht nicht erreichbar.
Die Leute, die dieses System momentan pflegen, kriegen - zu Recht - gutes Geld
dafür, dass sie sich nicht vertippen, dass sie Änderungen rasch (meist innerhalb
weniger Stunden) durchführen und all den wichtigen Kleinkram erledigen, den man
als normaler User nie sieht. Wer diese verantwortungsvolle Aufgabe in Herrn Stein-
metz’ Szenario der Peer-to-Peer Netzwerke übernehmen soll, sagt er nicht. Ehrlich
gesagt: ich will nicht davon abhängen, dass ein wahnsinnig idealistischer Privat-
mensch einen guten Tag hat und seine DNS-Listen aktualisiert. Aber wahrscheinlich
verstehe ich Herrn Steinmetz nur ganz falsch...
Immer auf die "armen" Telkos...
Montag, 21.11.2005
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Internet
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Endlich redet jemand laut über schmutzige kleine Geheimnisse: Die Frau heißt Barbara van Schewick, ist Dr.-Ing. und hat gerade ihre Dissertation abgeschlossen. In der Arbeit geht es - sexy verpackt - darum, wie Telekommunikationsunternehmen, vulgo Telkos, versuchen, auf Kosten der Allgemeinheit ihre Pfründe zu sichern. Die These von Frau van Schewick: Netzwerkbetreiber sind Innovationsbremsen. Besonders prickelnd: Frau van Schewick nennt Namen und Pläne: So soll Vodafone darauf spekulieren, dass Internet-Telefonie-Signale im UMTS-Netz gesperrt werden. |
Und die Deutsche Telekom droht angeblich, nur dann neue Hochgeschwindigkeitsnetze mit einer Übertragunsrate von 50 MBit/s zu bauen, wenn der Konzern diese einige Jahre nicht mit der bösen Konkurrenz teilen muss. Eine weitere Stelle, wo van Schewick den Finger auf offene Wunden legt: Eigentlich muss es den Telkos egal sein, welche Signale durch ihre Leitungen fließen. Aber: Ist es nicht. In den USA wurde der Fall eines Internet-Telefonie-Anbieters öffentlich, dessen Software vom Netzbetreiber künstlich verlangsamt wurde. Und was in den USA bereits geschieht, ist hier prinzipiell auch möglich. Nur: Der Nachweis ist wie immer schwierig. Das ganze Eindreschen auf die Telkos hat natürlich auch einen Grund: Frau van Schewicks Theorie besagt, dass nur durch die offene Struktur der Leitungen bisher Innovationen im Internet möglich waren. Niemand konnte vorab sagen, dass Messaging populär werden würden oder E-Mail ein solcher Hit wird. Würde diese offene Netzwerk- struktur verschwinden, wäre das auch das Aus für Innovationen: Der Anreiz für Unter- nehmen eine Anwendung zu entwickeln, würde sinken, weil der Erfolg von Unwägbar- keiten abhängen würde. Frau van Schewick wurde gerade mit dem Wissenschaftspreis der Deutschen Stiftung für Recht und Informatik ausgezeichnet. Scheint, als hätte der eine oder andere Juror schon mal versucht, in seiner Kanzlei DSL 6000 einzuführen ;-) |
Der erste Schnee des Winters
Freitag, 18.11.2005
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Allgemein
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Von unserem Bürofenster aus hat man bei klarer Sicht einen guten Ausblick auf den Bayerischen Wald Richtung Plattling / Deggendorf. Am Freitag, 18. November 05 war das Wetter frühwinterlich mit Schnee und Hagel, der dann ab nachmittags liegen blieb. Gegen 15.30 Uhr wurde es dann sogar noch idyllisch...
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Mini pimp my Mercedes
Montag, 14.11.2005
- Autor:
Dimitri Papadopoulos
Kategorie: Musik
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Ich habe den Einbau des iPod in meinen Mercedes zwar schon vor einem Jahr vorgenommen, allerdings hat das Thema iPod Autoeinbau nichts von seiner Aktualität verloren, so dass ich mich entschieden habe, diesen Artikel hier vorzustellen. |
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Leider war mein MB Audio 10 CD nicht kompatibel, so dass ich ein Becker Indianapolis angeschafft habe. Da ich sowieso ein Navigationssystem haben wollte, also zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Nun ging es daran, den iPod ans Auto- radio zu bekommen. Und das ist ganz einfach: Ich selbst benutzte dazu ice>Link Plus der Fa. Dension. Eine Kompatibilitätsliste findet Ihr hier. Der iPod wird dann als CD-Wechser erkannt. Ein CD-Wechsler kann dann also (wenigstens war das so, als ich den Einbau vorgenommen habe) nicht mehr angeschlossen werden. |
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Mein Sonderwunsch, die Bedienung des Radios (und nun auch des iPod) über die Lenkradtaster beizubehalten habe ich durch Sonderzubehör für Becker Radios realisiert.
Um keine Löcher für die iPod Halterung bohren zu müssen, habe ich einfach eine Autotelefonkonsole von Mercedes-Benz genommen und die Halterung dort montiert. Damit auch alles vorschriftsmäßig ist, habe ich den ganzen Einbau und die Verkabelung einer Mercedes-Benz Vertragswerkstätte übergeben, die alles schnell und sauber verbaut haben. Und das zu einem echten Schnäppchenpreis! Wie man auf dem Photo sehen kann auch wirklich eine ansprechende Lösung. |
The real thing...
Dienstag, 08.11.2005
- Autor:
Susanne Papadopoulos
Kategorie: Allgemein
Beim Seminar der IHK Passau zum Thema Ideenklau und Markenpiraterie
zeigten die Veranstalter ein glückliches Händchen für die Vortragenden,
die das Problem Plagiat und Fälschung aus ihrer Sicht sehr engagiert
erläuterten. Interessant war für mich vor allem eines:
Meine Vermutungen und Vorurteile wurden voll bestätigt: a) bekannten
Internet-Versteigerungsangeboten b) Food-Discountern mit Aktionsware
und c) weiteren Aktionsware-Händlern, die mittlerweile vom Fillial-
Geschäft auf den Internet-Handel nannten die Vortragenden besonders
häufig im Zusammenhang mit Fälschungen und Gesundheitsgefährdenden
Imitaten teurer Produkte. Und: Ironischerweise ist in China, dem Land
aus dem die allermeisten Plagiate stammen, nichts so begehrt und
prestigeträchtig wie ein original Markenprodukt. Wenn das keine Ironie ist...
3ds Max Roadshow in München
Dienstag, 08.11.2005
- Autor:
Dimitri Papadopoulos
Kategorie: Software
Gestern lud die CAT Sales zur Autodesk 3ds Max Roadshow in München.
Es wurde das neue 3ds Max Release 8.0 von Autodesk sowie eine
Reihe interessanter Lösungen rund um 3D und Animation vorgestellt.
Zu den Extensions Hair and Fur, und Cloth (für Subscription Kunden
bereits aus der "Zwischenversion" 7.5 bekannt) haben sich in der
neuen Version einige sehr interessante Zusatzfunktionen dazugesellt.
Besonders gut finde ich das Asset Management and Collaboration, das
nun eine Versionierung einführt, wie ich sie schon aus Microsoft Visual
Studio kenne und schätze. Das so genannte "Vault" kann aber noch
mehr, als nur Versionierung. Es schützt Objekte, die gerade von jemand
anderem bearbeitet werden und erlaubt vor allem Zugriff auf eingebundene
Objekte der 3ds max Datei. Vor allem beim Texturing sehe ich hier tolle
Möglichkeiten, da eine Pfadumstellung der Texturen mit nur wenigen
Mausklicks erfolgen kann. Weitere Infos zur neuen Version von 3ds Max
findet ihr auf der Autodesk-Website.
Es wurde auch Programmpflege betrieben. Für Marketing Leute vielleicht
nicht so aufregend, aber einige neue Funktionen sind äußerst hilfreich.
Besonders gut finde ich, dass jetzt Scheitelpunkte beim Skinning auto-
matisch zugewiesen werden können. Bisher war für diese Arbeit so die
eine oder andere Stunde dafür ins Land gegangen.
Zu den Workshops und den Präsentationen waren auf der Veranstaltung
auch eine ganze Reihe von Add-ons und Zusatzsoftware zu sehen.
Positiv aufgefallen ist, dass jede Firma kompetente Mitarbeiter vor Ort
hatte, so dass interessante Fachgespräche in einer lockeren Umgebung
möglich waren. Eine Veranstaltung, die ich definitiv wieder besuchen werde.